MAINZ – Im Dezemberjährt sich der Geburtstag Ludwig van Beethovens zum 250. Mal. Die Wissenschaftliche Stadtbibliothek, Rheinallee 3, holt aus diesem Anlass bereits im Frühjahr einige ihrer größten Schätze aus dem Tresor und zeigt diese vom 16. März bis zum 24. April 2020 im Rahmen einer Kabinettausstellung: Briefe Beethovens an den Musikverlag Schott, die die Stadt 1871 vom damaligen Verlagsinhaber Franz Schott (1811–1874) als Geschenk erhalten hat und die seitdem in der Stadtbibliothek bewahrt werden.

Der Mainzer Musikverlag B. Schott’s Söhne war der letzte von Beethovens insgesamt 31 Verlagen bzw. Verlegern. Es kann als erster Höhepunkt in der Geschichte des Unternehmens betrachtet werden, dass es einen bedeutenden Teil des Spätwerks des Komponisten herausbrachte, der mittlerweile als „culminirender Prachtstern“ (so Gottfried Weber 1824 über Beethoven) der Musikwelt gefeiert wurde.

Sämtliche Briefe Beethovens an Schott aus dem Bestand der Stadtbibliothek Mainz wurden digitalisiert und können auf www.dilibri.de eingesehen werden.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Mittwoch 10 bis 18Uhr, Donnerstag und Freitag10 bis 13Uhr.

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