MAINZ – Ein Jahr nach Einführung des Jobtickets Mainzer Volksbank in Kooperation mit der Mainzer Mobilität ziehen beide Partner eine positive Bilanz. Mehr als ein Drittel der Belegschaft hat sich für ein Jobticket entschieden. Vor dem Hintergrund hoher Verkehrsbelastung, und der damit einhergehenden Stickoxid-Belastungen liegen die Vorteile eines geförderten Pendlertickets für die Beteiligten auf der Hand.

„Nachhaltiges Handeln war für die MVB als Genossenschaftsbank schon immer wichtig“, erklärt der stellv. Vorstandvorsitzende und für das Resort Personal verantwortliche Vorstand Heinz-Peter Schamp. „Der Anregung des Betriebsrates zum Angebot eines Job-Tickets für unsere Belegschaft sind meine Vorstandskollegen und ich daher sehr gerne gefolgt“, führt Schamp weiter aus.

Dabei wurde seitens des Verkehrsunternehmen auf die individuellen Wünsche der Mainzer Volksbank eingegangen. „Jedes Unternehmen, das ein Jobticket anbietet, hilft auch uns, die Auslastung und damit die Umweltbelastung unserer Fahrzeuge zu optimieren“ berichtet Sara Maßfeller, Großkundenbetreuerin bei der Mainzer Mobilität. „Aus diesem Grund ist es auch von unserer Seite ein Anliegen, hier auf die Gegebenheiten eines Unternehmens einzugehen, damit möglichst viele Beschäftigte einen Mehrwert im Jobticket erkennen. Nur so schaffen wir eine wahre Alternative zum eigenen PKW“, so Maßfeller weiter.

Axel Scholles, MVB-Betriebsrat, sieht den Erfolg ebenfalls in einem gut passenden Angebot, das auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen zugeschnitten wurde: „Von 950 Beschäftigten haben 360 bislang einen Antrag auf ein Jobticket gestellt“, so Scholles weiter.

Bei fünf Kilometern durchschnittlichem Anfahrtsweg an 220 Arbeitstagen bei Emissionen von 150 Gramm CO2 pro Kilometer im Schnitt entspricht die eingesparte Fahrleistung der Jobticket-Inhaber einer Summe von 118,8 Tonnen CO2 jährlich. Hinzu kommen weniger Stickoxid-Belastung sowie weniger Autos im ohnehin angespannten Berufsverkehr.

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