Über eine Spende von 700 Euro freut sich der Arbeitskreis Naturnahes Grün. Foto: Oliver Gehrig

BRETZENHEIM – Die „Meenzer Woideggel“ werben mit Sprüchen in Mainzer Mundart für die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und rücken die 17 Ziele stärker in den öffentlichen Fokus. Gegen eine kleine Spende waren die Woideggel im Mainzer Umweltladen zu erwerben. Der Erlös der zweiten Sammlung ging jetzt an den Arbeitskreis Naturnahes Grün, der den Bretzenheimer Naturschaugarten Lindenmühle betreut. Sprecher Karlheinz Endres und Gründer Christoph Schallert nahmen den Spendenscheck jetzt am Tag des Artenschutzes am Bretzenheimer Naturschaugarten entgegen.

„Wir sind sehr dankbar für dieses Geld“, sagte Schallert. „Der Naturschaugarten ist ein Projekt für alle Mainzer.“ Mit dem Geld sollen die dortige Wasserpumpe saniert und die beschädigten Schautafeln erneuert werden.

Im Jahr 2004 entstand in Bretzenheim der Naturschaugarten Lindenmühle als Ort der Begegnung, der die Vielfalt und Schönheit der heimischen Pflanzen zeigt. Gerade junge Menschen sollen Einblicke in die heimische Flora und Fauna erhalten. Endres: „Naturgärten schonen die Umwelt und leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.“ Inzwischen besteht auch die Möglichkeit, Pate des Naturschaugartens zu werden. Die Woideggel können auch weiter gegen eine Spende im Umweltladen, Steingasse 3-9, erworben werden.

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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.