Ein prächtiges Bild: In Maria Hilf hatte das MCC-Prinzenpaar samt Hofstaat seinen letzten Auftritt in dieser Kampagne. Foto: Ralph Keim

KOSTHEIM – Mit einer typischen Kappesitzung endete in Kostheim die Fastnacht. Im Saal des Gemeindezentrums Maria Hilf gab es am Dienstag ein spontanes Programm. Und gleich zu Beginn hatte Moderator Hans Dötsch eine Überraschung zu verkünden.

Voller Saal: Mit der Kappesitzung endete in Kostheim die Fastnachtskampagne. Foto: Ralph Keim

Denn vor der Tür stand das MCC-Prinzenpaar. Heinrich II. und Jacqueline I. absolvierten samt Hofstaat in Maria Hilf ihren allerletzten Auftritt in dieser Kampagne. Und so bot sich den Besuchern der Kappesitzung ein prächtiges Bild auf der Bühne. Und spätestens als Hans Dötsch das legendäre „Heile, heile Gänsje“ von Ernst Neger anstimmte, kullerten bei zahlreichen Mitgliedern des royalen Hofstaats die Tränen.

Schließlich hat man in den vergangenen mehr als 50 Tagen unzählige Auftritte absolviert. Und gerne blieben das Prinzenpaar und sein Hofstaat noch im Gemeindesaal, wo es vor Beginn des eigentlichen Programms ein leckeres Büfett gab.

Anpfiff: Norbert Fluhr als Schiedsrichter. Foto: Ralph Keim

Mit den Auftritten zahlreicher Musikgruppen, darunter der „Prähistorische Spielmannszug“ der Kostheimer Feuerwehr und der „Wingertsknorze“, ging es durch den Abend. Nicht fehlen durften selbstverständlich die „Käsbachfinke“, die mit gesungener Zeitkritik beispielsweise an der AfD kein gutes Haar ließen.

Optisches Ausrufezeichen: das Ballett „Estrellas“. Foto: Ralph Keim

Bei den Rednern stach zumindest farblich Norbert Fluhr hervor. Als Schiedsrichter in Schwarz-Gelb kritisierte auch er so mache Missstände in der Gesellschaft. Das Ballett „Estrellas“ setzte ein optisches Ausrufezeichen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“