Kreative Idee: Einzug der Stadtteile zur DCC-Sitzung. Foto: Ralph Keim

DRAIS – Der Draiser Carneval-Club (DCC) begeisterte auch in dieser Kampagne mit einer tollen Sitzung. Unter dem Motto „Sie hüpft und tanzt seit einem Jahr, die Draaser Lerche Cordula“ bebte die voll besetzte Sport- und Kulturhalle ein ums andere Mal. Sitzungpräsident Jürgen Katluhn präsentierte ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen hochkarätigen Akteuren.

Schon der Einzug des Komitees nach dem Prolog vom DCC-Vorsitzenden Joachim Kleintitschen war ein Hingucker. Aktive des Trommlerzugs der Ranzengarde hatten sich Stadtteil-Schilder an die Käppis geheftet. Damit erinnerten sie an den 50. Jahrestag zahlreicher Eingemeindungen nach Mainz – unter anderem auch von Drais – im Jahr 1969. Mit dabei beim Einzug: selbstverständlich die Draaser Lerche Cordula.

Ein Könner: Peter Darmstadt als Chef des Protokolls. Foto: Ralph Keim

Beim Programm jagte ein Höhepunkt den nächsten: Eingeleitet wurde der Abend vom DCC-Ballett. Danach zog Peter Darmstadt als Chef des Protokolls ein messerscharfes Fazit der vergangenen Monate, wobei er den Schwerpunkt auf zahlreiche lokale Ereignisse legte, beispielsweise auf die Kommunalwahlen, die Drais mit einem nur knapp verpassten SPD-Sieg beinahe eine sozialdemokratischen Ortsvorsteher beschert hätten.

Charmant: die Aktiven des DCC-Balletts. Foto: Ralph Keim

Bei den Vorträgen wechselten sich Kokolores und politisch-literarische Darbietungen ab, unter anderem mit „Nachtwächter“ Adi Guckelsberger und Bernhard Knab als „Deutscher Michel“. Auch gesanglich hatte die DCC-Sitzung einiges zu bieten, sodass der Stimmungspegel kontinuierlich oben blieb. Gefeiert wurden unter anderem die Altrheinstromer und Oliver Mager mit seiner „K-Pelle“. Auch die Mainzer Hofsänger sind bei der DCC-Sitzung gern gesehene Gäste.

Royaler Glanz: Das Prinzenpaar samt Hofstaat. Foto: Ralph Keim

Der Besuch des Prinzenpaares verlieh der DCC-Sitzung royalen Glanz. Heinrich II. und Jacqueline I. hatten ihren gesamten Hofstaat mitgebracht. Mit dem Auftritt der Tugendbolde steuerte die DCC-Sitzung auf ihr fulminantes Finale zu.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“