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Schattenseiten des Frohsinns

An Altweiberfastnacht hatte die Polizei einiges zu tun. Gegen 19.40 Uhr randalierte eine 44-jährige, stark alkoholisierte Frau in einer Gaststätte am Schillerplatz. Gegen 22.30 Uhr wurden zwei Männer von hinten angegriffen. Einer der beiden erhielt einen schweren Schlag auf ein Ohr und musste ärztlich behandelt werden. Eine vierköpfige Tätergruppe wurde durch die Polizei kontrolliert. Die Polizei sicherte Spuren und fertigte Fotos für die weiteren Ermittlungen. Gegen 23 Uhr tauchte ein 40-Jähriger im Altstadtrevier auf und wollte in einer Zelle schlafen. Dies wurde freundlich abgelehnt. Um Mitternacht flippte eine 14-Jährige aus, als sie von Rettungskräften wegen einer Kopfverletzung behandelt wurde. Polizisten verständigten die Mutter. Um 3 Uhr wurde eine größere Schlägerei in der Holzhofstraße gemeldet, die mit Platzverweisen endete. Gegen 3.15 Uhr wurde ein „Lama“ in der Wormser Straße kontrolliert, weil es eine Hausmülltonne hinter sich herzieht. Der Kostümierte stellte die Mülltonne ordnungsgemäß ab und durfte weiterziehen. Um 3.30 Uhr lagen Absperrungen auf der Straße „Am Winterhafen“, die die Polizei aufräumte. Um 3.45 Uhr kam es im Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Einige erlitten dabei leichte Verletzungen, einem Mann wurde das Smartphone gestohlen. Es konnte allerdings geortet werden. Polizeibeamte fanden es in einer Hecke und übergaben es dem Besitzer. Mindestens drei Schaufensterscheiben und eine Eingangstür gingen in der Nacht zu Bruch. In einem Fall musste die Scheibe durch die Feuerwehrt Mainz abgesichert werden. Insgesamt wurden rund 200 Personen kontrolliert, 25 Platzverweise ausgesprochen. Drei Personen kamen für wenige Stunden ins Gewahrsam der Polizei, da sie sich zunächst beruhigen sollten. Es wurden insgesamt 25 Straftaten gezählt. Dabei handelte es sich zum größten Teil um leichte Körperverletzungen. 10Diebstähle wurden registriert. Der Polizei sind keine sexuellen Belästigungen oder Straftaten mit sexuellem Hintergrund bekannt geworden. Das Auftreten gegenüber der Polizei war oftmals von Respektlosigkeit geprägt, in noch mehr Fällen schlug den Polizisten aber auch Achtung und ein respektvoller Umgang entgegen, heißt es im Bericht.

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