Der Verein „Freunde des Eurofolkfestivals Ingelheim“ wurde beim Karlsempfang ausgezeichnet. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Nicht immer werden Einzelpersonen beim Karlsempfang geehrt, die sich über lange Jahre ehrenamtlich verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde der Verein „Freunde des Eurofolkfestivals Ingelheim“ ausgewählt.

1972 gab es das erste Folkfestival, damals von Stadt, Kreis und einer Projektgruppe organisiert. Bald gründete sich der Verein, der nun das 49. Folkfestival vorbereitet. Carsten Jens, langjähriger Vorsitzender und Mitgründer, erläuterte beim Karlsempfang  die Höhen und Tiefen des Festivals: mal mit Dauerregen, mal politisch nicht gewollt. Die aktuelle Vorsitzende Marie-Sophie Heiland ist noch keine 30 Jahre alt, stieg in die großen Fußstapfen ein und führt somit die Tradition fort und bringt gleichzeitig neue Ideen mit ein. Anstelle des Kunstwerks „Der Kleine König“ erhielt der Verein eine Spende in Höhe des Kunstwerkpreises.

Traditionell hielt Oberbürgermeister Ralf Claus eine Rede zu den Ereignissen im vergangenen Jahr und einem Ausblick auf das kommende. Da Ingelheim von Naturschutzgebieten umgeben sei, sei die weitere Innenentwicklung notwendig, denn Wohnraum, vor allem bezahlbar, sei viel zu wenig vorhanden in der Stadt. Viele Einpendler würden gerne wegen der guten Infrastruktur nach Ingelheim ziehen, fänden aber keine Wohnung.

Auch bekannte er offen, dass die Fusion mit Heidesheim und Wackernheim noch nicht immer „rund läuft“ und warb um Verständnis, wenn mal ein Fehler in der Verwaltung passierte.

Überwältigend positiv wurde erneut die Band der Musiklehrer aus dem Weiterbildungszentrum gefeiert, die den Karlsempfang mit jazzigen Stücken und einem Balkan-Swirl als Reminiszenz an die Folkfreunde ergänzten.

Die Band der Musiklehrer aus dem Weiterbildungszentrum umrahmte den Empfang. Foto: Stadt Ingelheim
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