MVB-Vorstandsvorsitzender Uwe Abel präsentierte gute Zahlen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Die Mainzer Volksbank (MVB) hat das vergangene Jahr mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Die Zahlen präsentierte MVB-Vorstandsvorsitzender Uwe Abel im Rahmen der Bilanzpressekonferenz.

Demnach steigerte die MVB ihre Bilanzsumme um 6,3 Prozent auf mehr als 6,72 Milliarden Euro. Das Volumen der Kredite stieg um 4,6 Prozent auf knapp 5,3 Milliarden Euro. Mit 6,4 Prozent wuchs die MVB auch bei den Kundeneinlagen. Knapp 7,49 Milliarden Euro hatte das Kundenvolumen zum Ende des vergangenen Jahres. Der Bilanzgewinn ist mit 10,3 Millionen Euro nahezu identisch gegenüber dem Vorjahr.

Der Zinsüberschuss verbesserte sich mit 111 Millionen Euro leicht gegenüber 107,1 Millionen Euro im Jahr 2018. Von einer maßgeblichen Zinswende geht der Vorstandsvorsitzende der MVB auch weiterhin nicht aus.

Der Verwaltungsaufwand konnte mit 87,2 Millionen Euro nahezu gehalten werden. In den vergangenen Jahren hat sich die MVB mit Entscheidungen wie der Neustrukturierung des Filialnetzes, dem Ausbau großer Regionalcenter und der Bündelung der Beratungskompetenz auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet, unterstrich Abel. Ebenso auf annäherndem Vorjahresniveau blieb die Zahl der Mitarbeiter mit 951 (948 im Jahr 2018) sowie die Zahl der Mitglieder mit 116846 (116623 im Vorjahr).

Wie Vorstandsvorsitzender Abel betonte, engagiert sich die MVB als Genossenschaftsbank auch weiterhin in der Region Mainz, Rheinhessen, Hochheim und AKK. Beispielsweise schüttete die MVB im Jahr 2019 mehr als 600000 Euro in Form von Crowdfunding, Spenden und Sponsoring an regionale Vereine, Institutionen und Ehrenämter aus.

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