Der Verein Castellum Music and Show bot mit der 16. Pinguinsitzung wieder ein närrisches Feuerwerk. Foto: Ralph Keim

KASTEL – Die 16. Auflage der Pinguinsitzung des Vereins Castellum Music and Show (CMS) bot im Bürgerhaus von Kastel wieder ein abwechslungsreiches Programm. Unter Sitzungspräsident Stefan Orf brannten die närrischen Pinguine ein Feuerwerk der guten Laune ab.

Nach dem Einmarsch des Komitees – begleitet von Abordnungen zahlreicher Mainzer Garden – oblag es Gunter Raupach als Chef des Protokolls, ein Fazit der vergangenen Monate zu ziehen. In Gestalt des mittelalterlichen Mainzer Bischofs Willigis legte er die Finger in so manche Wunde von Politik und Gesellschaft.

Bei den Wortbeiträgen dominierte während der Pinguinsitzung jedoch der Kokolores. Denn mit Ciro Visone in seiner Paraderolle als rheinhessisch-italienischer Pizzabäcker hatten die Pinguine eine sichere Bank der guten Laune verpflichtet. Visone feuerte eine Gag-Granate nach der anderen ab, sodass das Zwerchfell der Besucher kaum zur Ruhe kam. Das galt auch beim Auftritt von Beate Dietz. Die Bodenheimerin berichtete von ihren mitunter haarsträubenden Erlebnissen beim „Paarschippen“, also beim Online-Dating. Nicht minder komisch: das Duo „Hotte & Pit“.

Musikalisch zogen die Pinguine ebenfalls alle Register: Harry Borger machte seinem Ruf als „Mann mit den 1000 Stimmen“ auch in Kastel alle Ehre, während Tausendsassa Dieter Meisenzahl als „singende Waschmaschine“ und Eva Kumant als „Vollblutmusikerin“ für ein Hochschnellen des Stimmungspegels sorgten. Mit Schlagerhits von Patrick Himmel ging es schwungvoll in die Pause, die die Showband des gastgebenden Vereins mit ihrem furiosen Auftritt beendeten.

Für das Auge gab es während der Pinguinsitzung selbstverständlich auch einiges: Sei es der Nachwuchs „Little Dreams“, die Dancegroup „Camouflage“, die CMS-Showband und mit den „Maingrazien“ das unvermeidliche Männerballett – sie alle zeigten, was sie in den vorausgegangenen Monaten in unzähligen Stunden einstudiert hatten.

Mit den „Humbas“ steuerte die schwungvolle Pinguinssitzung denn auch auf das Finale zu.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“