Die Bretzenheimer CDU zeichnete verdiente Jubilare für 50 - jährige Mitgliedschaft aus. Foto: Oliver Gehrig

BRETZENHEIM –Vier verdiente Jubilare standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der CDU Bretzenheim in Weyers Erntehof, zu dem der Vorsitzende Thomas Kling rund 80 Mitglieder und Parteifreunde begrüßte. Bei Brezel, Spundekäs und Wein gab es auch einen Überblick über aktuelle politische Themen und einen Rückblick auf 2019.

Die Ehrennadel in Gold, Urkunden sowie Blumen oder Wein gab es für die vier Jubilare. 50 Jahre Mitglied ist Hiltraud Giwer. Die frühere Lehrerin war Ortsbeiratsmitglied und organisierte nach der Wende die erste Busfahrt in die Mainzer Partnerstadt Erfurt. Ebenfalls seit einem halben Jahrhundert ist Dr. Albert Braunbeck CDU-Mitglied. Der Rechtsanwalt war 28 Jahre lang Anwaltsrichter und 16 Jahre lang Vorsitzender des Rheinhessischen Anwaltsvereins. Seit 1970 hält auch Maria Elisabeth Decker der CDU die Treue. Die Hauswirtschaftsmeisterin war zehn Jahre lang im Vorstand aktiv. Sie ist Gründungsmitglied der Domkantorei St. Martin und engagiert sich aktiv bei der Concordia und beim Heimatverein. Vierter Jubilar ist Lothar Hoffmann. Der Künstler und Fotograf ist Mitglied im Projektchor der Bretzenheimer evangelischen Philippusgemeinde. Die Auszeichnung aller Jubilare übernahmen der stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Markus Reinbold und Generalsekretär Gerd Schreiner.

Eine besondere Würdigung erfuhr Uwe Trier, der 19 Jahre lang von 2000 bis 2019 dem Ortsbeirat angehörte. Er erhielt als Erster im Land den neu eingeführten Ehrenbrief der CDU. Uwe Trier war zudem viele Jahre Vorsitzender der TSG. Er ist aktiver Fastnachter und Mitglied im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr und im Verein für Heimatgeschichte. „Danke für diese einmalige Auszeichnung“, sagte Trier. „Ich war immer der Unbequeme und habe mich immer für Bretzenheim engagiert. Dafür hat es sich gelohnt.“

Einen Überblick über Bretzenheimer Themen gab Ortsvorsteherin Claudia Siebner, auf die Landtagswahl 2021 ging Generalsekretär Gerd Schreiner ein. In der Gesundheitspolitik und speziell in der Ausbildung der Ärzte gebe es Verbesserungsbedarf. Pro Medizinstudent fehlten landesweit 6000 Euro. „Ein guter Qualitätsstandard muss gehalten werden und das kostet Geld“, betonte Schreiner. In keinem anderen Bundesland sei die Hilfsfrist bei Notfällen so lange wie in Rheinland-Pfalz. Daher müsse mehr Geld in die Gesundheitspolitik gesteckt werden.

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