Gibt auch im winterlichen Nebel ein tolles Bild ab: das neue Feuerwehrhaus der gemeinsamen Wehr von Bodenheim und Nackenheim. Foto: Ralph Keim

BODENHEIM – Groß war der Andrang. Bereits am frühen Morgen zog es zahlreiche Bürger zum neuen Feuerwehrhaus der im Dezember 2016 zusammengelegten Wehren von Bodenheim und Nackenheim. Nach der offiziellen Einweihungsfeier am Samstag stand das imposante, gut sieben Millionen Euro teure Feuerwehrhaus am Tag danach der interessierten Öffentlichkeit offen. Und trotz eher herbstlich-grauem Wetter kamen die Bürger in Scharen.

Der Tag der offenen Tür stieß auf großes Interesse. Foto: Ralph Keim

Von den Aktiven der gemeinsamen Wehr wurden ständig Führungen angeboten, die die Besucher dankbar annahmen. Oder sie erkundeten das Gebäude und seine Ausstattung auf eigene Faust. Besonders für die Kinder war es ein Erlebnis, die eindrucksvollen Fahrzeuge einmal aus der Nähe zu sehen. Und einmal am Steuer eines Löschfahrzeugs sitzen – der Tag der offenen Tür machte es möglich.

Die Geschichte des Gebäudes reicht zurück bis ins Jahr 2015, als eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde. Am 7. März 2018 war es dann soweit: An der Schnittstelle von Bodenheim und Nackenheim, in unmittelbarer Nähe zum B9-Zubringer, fand der erste Spatenstich statt. Nur drei Monate später begannen die Rohbauarbeiten. Am 27. Juni 2018 kam es zur feierlichen Grundsteinlegung. Das Richtfest wurde Ende Oktober gefeiert. Die feierliche Inbetriebnahme durch die Aktiven erfolgte am 1. Dezember vergangenen Jahres.

Gut sieben Millionen Euro hat der Neubau gekostet. Foto: Ralph Keim

Das zweistöckige, mehr als 65 Meter lange Gebäude verfügt über eine Nutzfläche von rund  2000 Quadratmetern. Hinzu kommen ein etwa 14 Meter hoher Übungsturm und eine Schlauchwaschanlage sowie Werkstattbereiche, unter anderem für die Atemschutzgeräte. Eine Küche, ein Schulungsraum, Sanitäreinrichtungen, Sozialräume sowie die Einsatzzentrale runden das Gebäude ab.

Einig waren sich die Besucher: Das neue, vom Darmstädter Architekturbüro Lengfeld & Wilisch geplante Feuerwehrhaus ist auch architektonisch gelungen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“