Starten mit frischem Mut ins Neue Jahr: v.l. Johannes Klomann, Pascal Danovski, Gerd Strotkötter. Foto: Helene Braun.

LAUBENHEIM -Ins neue Jahr startet die SPD Laubenheim voller Zuversicht, Kampfgeist und einem neuen Vorsitzenden. Mit verjüngtem Vorstand will Pascal Danovski frischen Wind und neuen Schwung in den Ortsverein bringen und auch jüngere Leute ansprechen. Danovski, 27 Jahre alt und von Beruf Fachinformatiker, blickte zufrieden auf 2019 zurück, zufrieden, was sowohl die Kommunalwahl mit der Wiederwahl Gerd Strotkötters als Ortsvorsteher betrifft wie die fünf Sitze im Ortsbeirat und die OB-Wahl, die die zweite Amtszeit von Michael Ebling markiert. An Vorhaben stehen der Bau der Kita Im Stoßacker, noch ohne feste Zusage durch die Verwaltung, und der Neubau der Riedhalle auf dem Plan. Die Kita Minnimax, der Ausbau des Rheinufers, die Grundschule und noch einige Themen mehr zählte Danovski auf.

Ortsvorsteher Gerd Strotkötter berichtete: „Der neue Ortsbeirat arbeitet ausgezeichnet.“ Das habe man sehen können etwa an Nobert Riffel (CDU), der sich sehr fair verhalten habe. Wieder thematisierte Strotkötter den Auseinandersetzungsvertrag zur Lieferung des Wassers. „Wir lesen den anders als die Stadt und sind der Ansicht, wir Laubenheimer müssen bei einer Änderung gefragt werden.“ Nun wolle der Ortsbeirat den Klageweg beschreiten, um weiter von Bodenheim mit Trinkwasser beliefert zu werden. Aber Strotkötter denkt auch bereits an die Feier in drei Jahren, wo Laubenheim 1250 Jahre alt wird. Zur Sporthalle: „Wir haben einen Termin mit Marianne Grosse, Baudezernentin, und Günter Beck, Finanzdezernent, wir werden vor der nächsten Ortsbeiratssitzung darüber reden, wie es mit Laubenheim weitergeht.“

Landtagsabgeordneter und jetzt auch Unterbezirksvorsitzender der SPD in Mainz, Johannes Klomann, kommt gerne nach Laubenheim, das hat er schon oft bewiesen und durfte nun beim Neujahrsempfang natürlich nicht fehlen. Klomann blickte auf ein anstrengendes Wahljahr 2019. Was ihm nicht gefällt: „Wir sind nur drittstärkste Kraft im Stadtrat.“ Das müsse sich wieder ändern. Anfang Februar werde man mit einem Entwurf zu einem Koalitionsvertag aufwarten, was sich durch die OB-Wahl verzögert habe. Bundespolitisch heiße das, „dass wir die Partei sein müssen, die den Gedanken der Solidarität wieder in die Mitte der Gesellschaft bringt.“

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.