Neujahrsempfang Guntersblum Claudia Bläsius-Wirth mit Gästen. Foto: kga

GUNTERSBLUM – Die Liste derer, die Ortsbürgermeisterin Claudia Bläsius-Wirth beim Neujahrsempfang in Guntersblum begrüßen durfte, schien nicht enden zu wollen. Neben Vertretern der Nachbargemeinden und Partnerstädten waren dies Mitglieder der örtlichen Vereine, Organisationen und Gewerbetreibende. Als besondere Gäste waren die „Heiligen drei Könige“ gekommen, um dem Dorfgemeinschaftshaus ihren Segen zu geben.

Im Rückblick auf 2019 streifte Bläsius-Wirth Themen wie Wirtschaft, Ökologie, Kultur, Soziales und wagte Ausblicke nicht nur auf das, was 2020 auf der „To-do-Liste“ der Gemeinde steht, sondern für die nächste Dekade wichtig werde. Bläsius-Wirth machte auf die angespannte Haushaltslage aufmerksam, „wieder haben wir ein Defizit“, sagte sie und erklärte, „es fehlen eben auch die Mittel vom Land“. Sie beklagte, Bundesgelder brauchten leider oft Jahre, bis sie in der Kommune ankämen.

Trotz allem, die Kita „Zwergenpalast“ sei endlich saniert und der Hort erweitert worden, nun stehe das „Spatzennest“ im Fokus. Und Bläsius-Wirth sprach die Hoffnung aus, dass mit der geplanten Erweiterung der Grundschule endlich eine Mehrzweckhalle realisiert werde, die örtliche Vereine ebenfalls nutzen können. Endlich könne auch mit dem Feuerwehr-Neubau begonnen werden, das vor einem Jahr gekaufte Gelände sei gerodet, der Grundstein könne gelegt werden, so Bläsius-Wirth.

Sie hob das Engagement der Ehrenamtlichen und Vereine hervor, ohne sie könnte vieles nicht umgesetzt werden. Sie seien es, die mit Förderanträgen für Projekte Gelder generierten, so etwa sei die Installation des einen oder anderen Spielgeräts auf Spielplätzen möglich. Aber eben auch eine herrliche neue Beleuchtung während des Weihnachtsmarktes. Hier seien es die Gewerbetreibenden gewesen, die 20.000 Euro im Rahmen der Ehrenamtsförderung erfolgreich beantragt hätten. Sie alle trügen dazu bei, Guntersblum lebenswert zu machen. Das fertiggestellte und vor allem von jungen Familien bezogene Neubaugebiet sei Bestätigung dafür.

Das Lob der Ortsbürgermeisterin galt auch den Helfern bei den vielen örtlichen Events. Ob beim Rheinradeln, beim Kellerwegefest, bei den Märkten – ab 2020 soll es auch einen Wollmarkt geben – und Weinbergsveranstaltungen, sie seien ein Garant für ein gutes Gelingen und förderten somit auch den Tourismus.

Nach musikalischen Beiträgen durch das Quartett Anna Hoffmann, Emilia Bullmann, Andreas Hoffmann und Jochen Günther überließ die Bläsius-Wirth Vertretern von Vereinen und Ortsgruppen ihre Arbeit anhand von an den Saalwänden aufgestellten Bildtafeln vorzustellen

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