Busse und Taxis sowie Radler, Mopedfahrer und Fußgänger dürfen die Brücke passieren. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Diesen Tag haben besonders die Autofahrer lange gefürchtet: Die Theodor-Heuss-Brücke ist wegen umfangreichen Sanierungsarbeiten für den individuellen Autoverkehr gesperrt. Besonders Berufspendler müssen sich vier Wochen lang andere Routen oder Alternativen suchen, wollen sie nach Mainz oder von dort weg.

Schranken sorgen dafür, dass die Sperrung eingehalten wird. Foto: Ralph Keim

Dann war er endlich da, der erste Arbeitstag der Sperrung – und zumindest rund um die gesperrte Brücke selbst ist das ganz große Chaos ausgeblieben. Besonders im Berufsverkehr kam es jedoch rund um den Mainzer Ring und besonders auf den beiden Autobahnbrücken bei Schierstein und bei Weisenau zu den erwarteten Staus.

Am Montag begann auch die Sanierungsarbeiten. Foto: Ralph Keim

Heftig war es besonders am Morgen, als die Geduld der Autofahrer zum Teil auf eine harte Probegestellt wurde, wozu auf der Weisenauer Brücke auch ein Unfall beitrug. Dies hatte Auswirkungen auf die Linienbusse, die über die Autobahn fahren. Die ansonsten gesperrte Heuss-Brücke dürfen Linienbusse uneingeschränkt passieren. Für sie gab es keinerlei Probleme.

Ein besonderer Service für die Fußgänger. Foto: Ralph Keim

Die wichtige Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden ist bis zum 9. Februar für den individuellen Autoverkehr sowie Laster und Transporter gesperrt. Schranken sorgen dafür, dass keiner die Sperrung missachtet. Entsprechendes Personal sorgt rund um die Uhr dafür, dass Autofahrer, die nach einem Schlupfloch suchen (das es nicht gibt) den rechten Weg finden.

In der Innenstadt blieb das große Chaos aus, ganz im Gegenteil zum Autobahnring. Foto: Ralph Keim

Findige Menschen haben in der Sperrung schnell eine Möglichkeit gefunden, aktiv zu werden: Fahrrad-Rikschas stehen bereit, Bürger zumindest schnell über die Brücke zu bringen – und das sogar kostenlos. Auswirkungen hat die Sperrung anscheinend auf die gesamte City, in der es zumindest am Montag auffallend ruhig war – was ja kein grundsätzlicher Nachteil sein muss.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“