Die beiden Stifter Marliese Schelenz und Hans Geier überreichen einen Scheck über 100.000 Euro als Gründungskapital für die Stiftung an AWO-Vorsitzenden Jens Carstensen (links). Foto: AWO-Kreisverband Mainz-Stadt

MAINZ – Der AWO-Kreisverband Mainz-Stadt darf sich glücklich schätzen, Marliese Schelenz und Hans Geier zu seinen Mitgliedern zählen zu dürfen. Die langjährigen Mitglieder und Gründer der Katarina-Geier-Stiftung – die Namensgeberin war die Mutter des Stifters – überreichten Ende letzten Jahres dem Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes, Jens Carstensen, als Stiftungsanfangsvermögen einen Scheck über 100.000 Euro.

„Wir haben volles Vertrauen in den AWO-Kreisverband“, so die beiden Stifter. Der Kreisverband hat seinen Sitz im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses der beiden Mitglieder. Bis zu seinem Umzug in die Josefsstraße war der 950 Mitglieder starke Verband lange Zeit am Judensand ansässig. Dank der extrem reduzierten Miete ist die Innenstadtlage für den Verein machbar. Nach Geiers Tod wird das Haus der Stiftung übertragen. Der pensionierte Rechtsanwalt hat als Verwendungsvorgabe die Förderung der Jugend- und Altershilfe in Mainz, vorwiegend in der Mainzer Neustadt.

„Mein Blick richtet sich in erster Linie auf die Mainzer Neustadt und das Park-Haus“ erklärte Geier. Bei dem „Park-Haus“ handelt es sich um einen AWO-Kinder- und Jugendtreff am Martin-Luther-King-Park, der von der Stadt Mainz teilfinanziert wird. Hier treffen sich Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren bei wechselnden Aktionen von Basteln bis Toben.

Auch das Beratungscafé „Unplugged“ soll von der Stiftung unterstützt werden.

Zu verschiedenen Förderungen in der Neustadt sollen zukünftig Anträge gestellt werden können, worüber der Stiftungsrat befindet. Der Stiftungsrat setzt sich zusammen aus Hans Geier (Stifter), Jens Carstensen (Vorsitzender des AWO-Kreisverbands) und Christoph Hand (Ortsvorsteher Neustadt).

Schatzmeister Bernd Tielsch freut sich, dass das alles noch zu Lebzeiten der Stifter geschieht und sie stolz auf die Ergebnisse sein können.

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Elke Fauck
Seit November 2013 arbeite ich als freie Mitarbeiterin für die Lokale Zeitung. Hauptsächlich schreibe ich für Gonsenheim, Mombach und Finthen – aber auch gelegentlich andere Vororte oder die Innenstadt. Ich favorisiere kulturelle Veranstaltungen wie Vernissagen, Konzerte etc., auch während der Fastnachtszeit bin ich sehr gerne für die Lokale unterwegs. Doch die Mischung macht’s – deshalb berichte ich über alle Themen.