Setzten musikalische Akzente (v. li.): Gabriele Ackermann und die „Meenz Singers“ Antje Winter und Christina Weber. Foto: Ralph Keim

KOSTHEIM – Na, das war mal eine gelungene Variante der sonst immer gleich ablaufenden Empfänge und Ordensfeiern der vielen Fastnachtsvereine, die momentan und in den kommenden Wochen stattfinden. Beim Staats- und Senatsempfang der Roten Husaren war das, was sich auf der Bühne abspielte, nämlich eigentlich nur eine Idee. Ausgebrütet bei einer Sitzung des Vorstands.

Und diese (fiktive) Sitzung unter der Leitung von Präsidentin Gabriele Ackermann fand auf der Bühne des Kostheimer Bürgerhauses statt. Und so kam es, dass die zahlreichen Besucher des Empfangs erlebten, wie der Vorstand beispielsweise über die Gesangseinlagen diskutierte. Man war sozusagen live beim Brainstorming der Roten Husaren dabei.

Und nebenan standen die „Meenz Singers“ (Antje Winter und Christina Weber), die – mit sehens- und hörenswerter Unterstützung von Gabriele Ackermann – den bekannten und fastnachtlich abgewandelten „Baccara“-Hit „Yes Sir, I can boogie“ interpretierten. Und beim Thema Gesang ging es denn auch munter weiter: Nebenan auf der Bühne standen die Aktiven des Mainzer „Mischungs-Chors“, besetzt ausschließlich mit Sängern, die Mainzer Garden angehören.

Setzten ebenfalls musikalische Akzente: der „Mischungs-Chor“, bestehend ausschließlich aus Gardisten. Foto: Ralph Keim

Unter der Leitung von Daniel Zielke gab der Chor nicht nur die beiden Hits „Meenz bleibt Meenz“ und „Im Schatten des Doms“ zum Besten. Bei einem lustigen Spiel, bei dem das Publikum eingebunden war, galt es, mittels lebendiger „Pfeifen“ weitere Fastnachtshits zum Klingen zu bringen.

Tja, kein Empfang ohne Ehrungen. Auch darüber zerbrach sich der Vorstand live auf der Bühne den Kopf, um sie dann auch umzusetzen: Schließlich galt es, die Senatorinnen und Senatoren Renate Jakob, Vita Zeuner, Bea Banks, Thomas Hayer, Daniel Zielke, Hubertus Held, Oliver Wendel, Oliver Bibo-Sohn, Ernst Fleck und Thorsten Hoppen zu ehren.

Und dann neigte sich das kurze und kurzweile Programm des Empfang auch schon dem Ende entgegen, ganz so, wie es sich der Vorstand vorgestellt hat. Blieb nur noch die Freigabe des Büfetts.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“