Ministerin Doris Ahnen (re.) überreichte den Bescheid an Ortsvorsteherin Sissi Westrich und Oberbürgermeister Michael Ebling. Foto: Claudia Röhrich

LERCHENBERG – Die Geduld der Lerchenberger Bürger wurde in den letzten Jahren schwerlich strapaziert. Fast täglich das stillgelegte, marode Bürgerhaus vor Augen und weit und breit keine Bautätigkeiten zu entdecken. Nun wird das und auch das Auslagern von Veranstaltungen in benachbarte Stadtteile in absehbarer Zeit ein Ende haben. 

Das Lerchenberger Bürgerhaus wird das mit Abstand größte Stadtteilzentrum in Mainz. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 8,2 Millionen Euro. Bezuschusst werden 7,1 Millionen Euro vom Land im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“. 

„Das Zentrum wird, wenn es fertiggestellt ist, für verschiedene Nutzungszwecke ausgelegt, nämlich Sport, soziale Belange und Kultur“, so Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides für den zweiten Finanzierungsabschnitt von 3,4 Millionen Euro durch Ministerin Doris Ahnen (SPD). 

Dazu die Ministerin: „Es geht hier um die Aufwertung des Quartiers, um die Schaffung eines Zentrums und um die Pflege des Zusammenhalts“. Ferner anwesend waren Günter Beck (Grüne), der auch als Geschäftsführer der Mainzer Bürgerhäuser GmbH & Co. KG amtiert, sowie Ortsvorsteherin Sissi Westrich (SPD). Anders als in Finthen ist auch weiterhin eine Gastronomie angegliedert.

Die Abrisstätigkeiten erfolgen bald. Sissi Westrich wünschte sich für die Zukunft: „Ich hoffe, dass wir 2022 das 55-jährige Bestehen des Stadtteils im neuen Bürgerhaus feiern können.“

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.