Ortsbürgermeister Patric Müller stößt auf das Jahr 2020 an. Foto: Ralph Keim

GAU-BISCHOFSHEIM – In entspannter Atmosphäre stießen die Besucher des Neujahrsempfangs der Gemeinde, darunter Verbandsbürgermeister Robert Scheurer (CDU) und zahlreiche Vertreter von Vereinen, im Bürgerhaus Unterhof auf das Jahr 2020 und damit auf das neue Jahrzehnt an. Ortsbürgermeister Patric Müller (SPD) blickte dabei augenzwinkern, aber auch mit ernsten Untertönen auf das vergangene Jahr zurück.

Und das stand bekanntlich ganz im Zeichen der unvergesslichen Feiern zum 1250-jährigen Bestehens der Kommune. Bürgermeister Müller dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Organisationsteam. Außerdem zollte der Rathausschef dem sogenannten Kümmerer-Team der Gemeinde ausdrücklich seine Anerkennung. Das Ehrenamt sei besonders auf kommunaler Ebene wichtig, sogar in der Politik: Müller verwies auf die Tatsache, dass es nicht wenige Kommunen in Rheinland-Pfalz gibt, die keinen – ehrenamtlichen – Bürgermeister finden konnten.

Müller selbst war bei der Bürgermeisterwahl im Mai vergangenen Jahres als einziger Kandidat mit knapp 80 Prozent im Amt bestätigt worden. Er amtiert seit 2004. „Verwaltungen müssen zu 100 Prozent funktionieren“, unterstrich Müller. Auch die funktionierende Zusammenarbeit von Kommunen untereinander sei ebenfalls sehr wichtig. In Gau-Bischofsheim sei dies anhand des neuen Kunstrasenplatzes ersichtlich, bei dessen Realisierung auch die Nachbarkommune Harxheim sowie die Verbandsgemeinde eingebunden waren. Als weiteres Highlight nannte der Bürgermeister die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte.

Wie in seinen Reden zum Neujahrsempfang üblich, ging Bürgermeister Müller zudem auf das Geschehen in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt ein. Von Klimaaktivistin Greta Thunberg, über die SPD-Führungskrise bis hin zu US-Präsident Donald Trump und Britaniens Premier Boris Johnson reichte der Rückblick.

Bläser des Kirchenmusikvereins Gau-Bischofsheim umrahmten den Neujahrsempfang. Die Sternsinger der Kommune gaben sich ebenfalls die Ehre und sammelten Spenden zugunsten von notleidenden Kindern im Libanon. Die Besucher füllten die Spendendose gerne.

Die Sternsinger kamen ebenfalls zum Neujahrsempfang. Foto: Ralph Keim
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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“