Der Fahrplanwechsel bringt für die Mombacher einige Veränderungen – unter anderem die neue Linie 74, die den Stadtteil über die Kreuzstraße mit Gonsenheim und Bretzenheim verbindet. Foto: Silke Jungbluth-Sepp

MOMBACH – Der Fahrplanwechsel zum 15. Dezember beschert den Mombachern eine neue Buslinie und ein anderes Taktgefüge, kündigte Johannes Köck von der Mainzer Mobilität an, der die Änderungen im Ortsbeirat vorstellte.

Neu ist die Linie 74 – eine Tangentialverbindung, die vom Mombacher Kreisel über die Kreuzstraße nach Gonsenheim und Bretzenheim fährt und künftig auch das Hechtsheimer Gewerbegebiet ansteuern soll. „Sobald die Auffahrt auf die Schiersteiner Brücke wieder offen ist, soll die 74 auch bis zur Äppelallee fahren“, erläuterte Köck.

Durch die Hauptstraße rollen wegen der starken Nachfrage künftig acht Busse pro Stunde in jede Richtung – zwei mehr als bisher. Künftig können die Mombacher von dort im 7,5-Minuten-Takt Richtung Hauptbahnhof und Höfchen fahren.

In der Suderstraße wird der Takt im Gegenzug etwas ausgedünnt, auf vier Fahrten stündlich. Die 76 fährt laut Köck über die Rheinallee, bindet die Schulen in der Neustadt an, ebenso den Bahnhof und rollt umsteigefrei weiter zur Uniklink.

Ortsvorsteher Christian Kanka (SPD) lobte, dass die Mainzer Mobilität Verbesserungsvorschläge des Ortsbeirats berücksichtigt habe. „Ich denke, wir werden uns an den neuen Fahrplan gewöhnen.“ AfD und SPD kritisierten jedoch, dass die Buslinie zum Gonsenheimer Wildpark keine Schleife über den Westring dreht, um den dortigen Netto-Markt anzubinden. Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit prägten die vier Anträge, die der Ortsbeirat auf den Weg brachte. Auf Antrag der SPD wünscht sich das Gremium, dass die Grünschneise am Pfarrer-Bechtolsheimer-Weg zu einem Naturerlebnisgarten umgestaltet wird, den die umliegenden Schulen und Kitas nutzen können. Passende Fördertöpfe gebe es mehrere, sagte Katina Tiesler (SPD). Außerdem forderte das Gremium auf SPD-Antrag mehr Aschenbecher an Papierkörben und eine bessere Beleuchtung der Fußgängerüberwege am kleinen Kreisel. Außerdem sollen auf AfD-Antrag die kaputten Bänke vor der Trauerhalle repariert werden.

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