Vor dem Rewe-Markt traf man sich, wo die Kinder der Klasse 3c ein kleines Konzert zum Dank an die Einkaufsmärkte und den Förderverein gaben. Hinte n v.l. Klassenlehrer Clemens Kösch, Carina Stamm, stellvertretende Musikschulleitung des Konservatoriums, Günther Jessen, Förderverein, re. Dozentin Sonja Doniat. Foto: Helene Braun

FINTHEN –Die Kinder der Klasse 3c in der Peter-Härtling-Schule können sich glücklich schätzen. Dank des Engagements des Fördervereins nehmen sie als Orff-Klasse an einem Kooperationsprojekt mit dem Peter-Cornelius-Konservatorium (PCK) der Stadt Mainz teil. Geldgeber ist der Förderverein mit dem Vorsitzenden Günther Jessen. Nun wollte er den Filialleitern von Rewe, Rewe-Getränkemarkt, Tegut und Edeka in Finthen danke sagen. Die Kinder hatten hölzerne Instrumente dabei, mit denen sie zum Dank ein Ständchen brachten. Dozentin Sonja Doniat dirigierte.

Zum Projekt: Vor einigen Jahren hatte Tobias Jaeger vom Förderverein die geniale Idee, Gelder zugunsten der Grundschulkinder zu generieren und zwar mit Flaschenpfand. Die Mitglieder stellten „Briefkästen“ auf, in die man den Pfandbon statt ihn einzulösen einwerfen und damit für den Förderverein spenden kann. Alle Marktleiter der angesprochenen Finther Vollversorger und des Getränkemarktes stimmten dem Vorhaben zu und unterstützten die Aktion damit maßgeblich. Jaeger hatte die Briekästen anfertigen und designen lassen. „Dann haben wir abgewartet und siehe da: es kamen immer mehr Bons“, erzählte Jessen. In Kooperation mit dem PCK wurde dann die Orff-Klasse ins Leben gerufen. Die 3c wird nun über ein Jahr mit 1000 Euro gefördert.

Klassenlehrer Clemens Kösch sagte: „Das ist für die Kinder eine Riesenlernchance, auf professioneller Basis Musik spielerisch zu erleben und zu erfahren. Sie lernen mit Herz, Hand und Kopf und sind mit Feuereifer dabei.“ Ortsvorsteher Manfred Mahle sagte: „Ich war schon bei der ersten Aktion dabei, ich finde das ganz toll.“ Orff-Instrumente, benannt nach Carl Orff, gelten als besonders geeignet für die musikalische Erziehung junger Menschen. Sie sind ohne Vorkenntnisse oder technische Fertigkeiten zu bedienen und fördern die Rhythmik und das musikalische Gehör der Kinder. In kleinen Gruppen lernen die Kinder die Instrumente Glockenspiel, Metallophon, Xylophon, klingende Stäbe aus Holz und Metall, Trommeln, Becken, Triangeln, Fingerzwirbeln, Kastagnetten, aber auch einfache Geräuschmacher und Effektinstrumente kennen.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.