Willi Geigers Porträt von Heinrich Mann aus dem Jahr 1921 ist im Landesmuseum zu sehen. Foto: Ursula Rudischer

MAINZ – Was haben das Mathegenie Albert Einstein, der Psychologe Sigmund Freud, der Schriftsteller Thomas Mann und der Komponist Richard Strauss gemeinsam? In jedem Fall zählen sie zu den berühmtesten Köpfen aus Kultur und Wissenschaft der vergangenen beiden Jahrhunderte. 

Für eine weitere Gemeinsamkeit sorgt nun das Landesmuseum Mainz: In der Studio-Ausstellung „Köpfe der Zwanziger Jahre“ sind diese großen Persönlichkeiten zusammen mit weiteren berühmten Künstlern, Wissenschaftlern und Schriftstellern vertreten. Das Landesmuseum Mainz zeigt 24 Porträts, allesamt aus dem Bestand seiner Grafischen Sammlung. 

Die Werke stammen aus drei Mappen, die zwischen 1920 und 1922 im Leipziger Verlag von Friedrich Dehne erschienen sind. Zu den Künstlern, die die Gesichter ihrer Zeitgenossen zu Papier brachten, zählen unter anderem Hermann Struck, der Mainzer Peter von Halm, ein anderer Altmeister der Radierung, oder damals jüngere Künstler wie Hans Meid und Ludwig Meidner. Ivo Hauptmann, der Sohn von Gerhart Hauptmann, zeigte, wie er seinen Vater sah, der Expressionist Ludwig Meidner setzte den seinerzeit hoch geschätzten Dichter Theodor Däubler ins Bild. In der Ausstellung werden zudem Porträts von Max Slevogt, Käthe Kollwitz oder Max Liebermann Selbstporträts dieser Künstler gegenüber gestellt.

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