Klein, aber fein: das Adventstreffen in Lerchenberg. Foto: kga

LERCHENBERG – Bunte Lichter wiesen den Weg zum kleinen Bürgerhäuschen. Es war wieder soweit: Unter dem Motto „Lerchenberg leuchtet weihnachtlich“ stand das Advents-Treffen an, und zahlreiche Bürger waren der Einladung gefolgt.

Klein aber fein war der Markt mit einigen Verkaufstischen, einem Minikinderkarussell für die Kleinsten sowie Ständen, an denen es Glühwein und Tee oder Reibekuchen, Würstchen und Süßes gab.

Ortsvorsteherin Sissi Westrich freute sich sichtlich über das Gedränge. Umso herzlicher stimmte sie mit den Gästen Weihnachtslieder an und öffnete mit ASB und Juca das erste „aktive Adventsfenster“ an der Ortsverwaltung. 21 weitere werden an verschiedenen Punkten im Stadtteil täglich folgen, private Fenster oder auch Kommerzielle – und immer sind die Bürger eingeladen, sich dort einzufinden zu einer netten Unterhaltung, etwas Gebäck und Glühwein oder Gesang.  „Ich finde, das ist inzwischen bei uns zu einer schönen Tradition geworden, bei der wir die Nähe zueinander und Wärme und Herzlichkeit fördern können“, so Westrich.

Weihnachten sei das Fest des Friedens und der Liebe, und so sei es umso mehr Zeit, aufeinander zuzugehen, statt eventuelle Feindschaften auszutragen.  Hier passte das von der ASB-Praktikantin Annika Lenertz vorgetragene Gedicht, vom Engel, der nicht mehr singen wollte, weil auf der Welt zu viele Kriege herrschen. Ihm muss der Sinn des Singens erst einmal von seinen „Kollegen“ vermittelt werden.

Westrich wies auf das „wunderbare Friedensprojekt“ der Maria Magdalena-Gemeinde hin, die eine so genannte „Peace-Bell“ aus dem Projekt des Musikers Michael Kelly erwerben will. Während viele vor der Ortsverwaltung noch einmal Weihnachtslieder anstimmten, zogen es andere wieder zu den Verkaufsständen.

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