Start Mainz Pfefferspray aus der Pistole

Pfefferspray aus der Pistole

MAINZ – Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind seit kurzem mit Pfeffersprühpistolen ausgestattet. „Bei Einsätzen kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Deshalb müssen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angemessen schützen. Genau dies machen wir mit den Pfeffersprühpistolen“, erklärt Ordnungsdezernentin Manuela Matz.

Im Alltag habe man festgestellt, dass das übliche Pfefferspray hierfür nicht ausreichten. Deshalb sei letztlich entschieden worden, Pfeffersprühpistolen anzuschaffen. Insgesamt orderte die Stadt Mainz 45 Exemplare des Modells „JPX Jet Protector 2“.

In den letzten Wochen wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Dreischichtbetrieb arbeiten, speziell geschult und tragen die Pfeffersprühpistolen seither bei sich.

„Leider nehmen die Angriffe auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vollzugsdienstes spürbar zu. Zu Beginn des Jahres gab es vier Verletzte bei nur einem Einsatz“, ergänzt Burkhard Hofmann, Leiter der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Erst kürzlich habe es wieder Einsätze gegeben, bei denen Messer und andere gefährliche Gegenstände gezückt wurden.

Erst vorige Woche ließen Angreifer erst durch die Androhung, die Pfeffersprühpistole einzusetzen, die Messer fallen. „Dies zeigt, dass wir mit dieser Anschaffung auf dem richtigen Weg sind“, sagt Manuela Matz. „Die Anschaffung war aufgrund der steigenden Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber Uniformträgern notwendig“, so Matz und Hofmann. „Selbstverständlich hoffen wir, dass die Pfeffersprühpistolen im Alltag nicht allzu oft eingesetzt werden müssen“, betont Ordnungsdezernentin Manuela Matz.

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