Gerhard Hust stellt zurzeit im Verbandsgemeinderathaus aus. Im Hintergrund ist das Werk „Serena“ zu sehen. Foto: Ralph Keim

BODENHEIM – Der Titel ist Programm: „Poesie der Farben“ heißt eine Ausstellung, die derzeit im Rathaus der Verbandsgemeinde in Bodenheim zu sehen ist. Der Gau-Bischofsheimer Gerhard Hust zeigt noch bis Ende des Jahres eine Auswahl seiner farbenfrohen Aquarelle.

Zahlreiche Besucher hatte die Vernissage und sie alle zeigten sich begeistert von den Werken. Die Ergebnisse des kreativen Schaffens des Gau-Bischofsheimers waren in den vergangenen Jahren schon öfter zu sehen gewesen: beispielsweise 2014, als Gerhard Hust unter dem Titel „Am farbigen Abglanz haben wir das Leben“ ausstellte.

Und jetzt „Poesie der Farben“ mit Werken wie „Ein Hahn ist ein Hahn ist ein Hahn“, „Blumenvase auf Goethes Schreibtisch“ oder auch „Blumen malen ist Balsam für den Kopf“ und „Meine fünf Puppen“. Gemeinsam haben sie eine besondere Ausdruckskraft, die eben in den Farben liegt, die Hust nutzt wie ein Komponist die ihm zur Verfügung stehenden Noten.

Und was sagt der Künstler über sich? „Ein Außenstehender könnte aus der Art meiner deutlichen Sprache annehmen, dass sich da vielleicht ein Jurist äußern würde. Er hat recht.“ Denn mehr als drei Jahrzehnte war Gerhard Hust als Justitiar in der Mainzer Universitätsverwaltung beschäftigt.

Aber schon in der Zeit als Schüler am Gymnasium interessierte er sich für die Kunst allgemein und insbesondere für die Malerei. „Einem ganz vorzüglichen Lehrer ist es gelungen, mir den Weg kunstgerechten Arbeitens vorzuzeigen“, erinnert er sich dankbar an diese Zeit. Husts Arbeiten zeichnen sich noch heute durch eine helle Farbigkeit und eine klare Bildkonstruktion aus.

Die Ausstellung „Poesie der Farben“ ist noch bis zum 27. Dezember zu sehen während der Sprechzeiten der Verwaltung, also mittwochs von 14 bis 19 Uhr, an den übrigen Werktagen von 8 bis 11.30 Uhr.

Die Ausstellung „Poesie der Farben“ ist noch bis Ende des Jahres zu sehen. Foto: Ralph Keim
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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“