Minister Roger Lewentz (li.), Irene Hilgert und OB Ralf Claus. Foto: Ministerium des Innern, Joachim Ackermann

INGELHEIM – Eine besondere Ehre ist es, die Freiherr von Stein Medaille verliehen zu bekommen, eine Ehrung des Landes für kommunalpolitisches Engagement. Die langjährige Beigeordnete Irene Hilgert hat in ihren aktiven 15 Jahren bis Oktober dieses Jahres vor allem im kulturellen Leben der Stadt Ingelheim einiges bewegt, was den Ausschlag gab, ihr die Anerkennung zu erweisen.

So hat sie die Kulturförderung vorangebracht und künstlerische Projekte unterstützt. Ihr jüngstes und letztes Projekt war die Sanierung und Teilneubau des Alten Rathauses, jetzt Kunstforum. Davor war ein wichtiger Meilenstein die Entwicklung einer Stadtbücherei zur Mediathek mit einem Neubau, für den sie beharrlich zehn Jahre gekämpft hat.

Veranstaltungen wie die Illumina (optische und akustische Bespielung der Denkmäler im Saalgebiet) oder das Ermöglichen von Spielstätten wie der Aula Regia oder des Burgkirchenplatzes gehen auf ihre Initiative.

Das Rotweinfest wurde neu strukturiert und ums Rosengärtchen erweitert.

Doch nicht nur kulturelles Engagement hat Irene Hilgert getrieben: Rad- und Wanderwege, historische Rundgänge und die Qualifizierung der Gästeführer standen auf ihrer Agenda und was heute zum Standard gehört, ist erst seit zehn Jahren möglich: Der Busverkehr nach Sporkenheim.

Innenminister Roger Lewentz übergab die Medaille bei einer Feierstunde in Landau „Heute würdigen wir die Leistungsträger der Kommunalpolitik, oftmals wirkliche Urgesteine. Als Vorbilder für alle Generationen verdeutlichen sie, wie wichtig es ist, sich am kommunalen Leben aktiv zu beteiligen. Nur durch Handeln vor Ort können gemeinsame Ziele erreicht werden“, erklärte der Minister.

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