Abwehrspieler Stefan Orf verriet in seinem Vortrag, er wird manchmal auf dem Spielfeld von seiner Wampe ausgebremst. Foto: Claudia Röhrich

MARIENBORN – Mit dem traditionellen Worschtowend eröffneten die Brunnebutzer auch in diesem Jahr die Kampagne. Mit schwarzen Schürzen und roten Fliegen zogen die Vereinshelfer zum Narrhallamarsch in die Sporthalle ein. „Heute wollen wir feiern und die Sau rauslassen“, schallte es von der Bühne. Vereinspräsident Volker Wagner teilte sich zu Anfang die Moderation mit Sitzungspräsident Marcus Schwalbach, dem Kommandeur der 11jährigen „Kürassier Garde“.

Nach der reichhaltigen Wurstplatte gab es ein abwechslungsreiches Programm. Die erste Gesangsnummer waren „Zwei Jammerlappen“. Der erste Vortrag stammte von Stefan Orf. Als Abwehrspieler mit Format engagierte er sich für Jogi Löw, doch sein Worschtvorbau ließ die Sponsoren verzweifeln.

Das „Tanz-Team“-Ballett brachte so richtig Schwung auf die närrische Bühne.

Die Damen des Tanz-Team-Balletts überzeugten mit bunten Kostümen, kreativen Ideen und einem kreativem Tanz. Foto: Claudia Röhrich

Als „Alter Marienborner“ erzählte Ehrensitzungspräsident Hans-Karl Warken über die Vorgänge in und rund um Marienborn. Das junge Eigengengewächs Kevin Wagner ließ bei seiner Gesangsdarbietung auch mal die Hüften kreisen. „Apotheker“ Jens Baumgärtner erzählte von einer Kundin, „gucken Sie mal meine Haut ist trocken und schuppt sich“. Er konterte: „Das ist bei Drachen so üblich.“

Als „Alter Marienborner“ erzählte Hans-Karl Warken witziges von der Klimawalküre namens Greta. Foto: Claudia Röhrich

Ciro Visone in seiner Pizzabäcker Rolle durfte auch nicht fehlen. Die fröhliche Altrheingarde gab ihre bewährten Songs zum Besten. Herausragende Gesangsnummer war der Auftritt vom Duo „HeDieMeenzer“ die Altmeister des Gesangs Hennes Schneider und Dieter Kral. Mit flottem Tempo, gelungenen Tänzen, einheizendem Gesang und mitreißende Vorträgen reihten sich die Beiträge nur so aneinander.

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.