Gegen die Fastnachter haben auch Politiker keine Chance, auch wieder im kommenden Jahr. Foto: Archiv Elke Fauck

GONSENHEIM – Geht man auf die Internetseiten der Fastnachtsvereine, kann man schon oftmals lesen „Alle Sitzungen ausverkauft“.  So mancher mag darüber enttäuscht sein, doch andererseits spricht das für die Qualität, die auch die Gonsenheimer Vereine vorzuweisen haben.
Der Gonsenheimer Carneval Verein (GCV) lässt sich immer wieder noch ein neues Highlight einfallen. Acht ausverkaufte Sitzungen sind dem privilegierten Verein noch nicht genug. Vor einigen Jahren kamen die allseits beliebten Gonsenheimer Kammerspiele, die bereits um den 11. 11. an zwei Abenden aufgeführt wurden, später die Stehung, die sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut, nun noch zwei Kneipensitzungen. Und für alle, denen die üblichen Sitzungen zu lange dauern, die „Bobbes-Schonende“ Sitzung „Seven Eleven“ von 19 bis 23 Uhr und einer ausgedehnten Nachsitzung. Stephan Schuth, Vorstandsmitglied des GCV, freut sich besonders über das neue Zusatzquartier Halle 45.
Am 9. Februar um 11.11 Uhr heißt es dann in der Jahnturnhalle wieder „de Kram klappt“ gemäß dem Schlachtruf der Füsiliergarde, die traditionell zur Frühschoppensitzung aufruft.
Schon im Oktober fand die dritte Narrenschau im Otto-Schott-Gymnasium statt – ein Casting von GCV und Füsiliergarde, bei dem Newcomer sich für die Närrische Rostra qualifizieren können.
Das ganz besondere Highlight der Eiskalten Brüder, die in den letzten Jahren auch erfolgreich mit Gemeinschaftssitzungen mit dem GCV kooperieren, ist „Alt-Gunsenum“, eine Sitzung, die im zweiten Teil Prominenz aus Mainz und Umgebung dazu aufruft, ihr Bühnentalent zu präsentieren und sich selbst auf’s Korn zu nehmen.
Die Gonsenheimer Kleppergarde hat ihre traditionelle Sitzung am 15. Februar in der Jahnturnhalle.
Wenn am Fastnachtssamstag um 14.11 Uhr die Ortsverwaltung gestürmt und die Kasse geplündert ist, setzt sich ab 14.33 Uhr der Rekrutenumzug, der sich den letzten Jahren stark vergrößert hat, in Bewegung.

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Elke Fauck
Seit November 2013 arbeite ich als freie Mitarbeiterin für die Lokale Zeitung. Hauptsächlich schreibe ich für Gonsenheim, Mombach und Finthen – aber auch gelegentlich andere Vororte oder die Innenstadt. Ich favorisiere kulturelle Veranstaltungen wie Vernissagen, Konzerte etc., auch während der Fastnachtszeit bin ich sehr gerne für die Lokale unterwegs. Doch die Mischung macht’s – deshalb berichte ich über alle Themen.