Drei Tage präsentieren die Künstler von Artificia im Ratsaal ihre Werke. Foto: Ralph Keim

GONSENHEIM – Voll war es, als am Freitagabend im Ratssaal die Jahresausstellung der Gonsenheimer Künstlergruppe Artificia eröffnet wurde. An drei Tagen zeigen acht Künstlerinnen und Künstler eine breites Spektrum ihrer Kreativität, sowohl auf Leinwänden, mit Fotos und mit Skulpturen.

Die Vernissage hatte einen großen Zuspruch. Foto: Ralph Keim

Farbstarke, expressive Stadtlandschafen wechseln mit detailreichen Fotografien. Collagen stehen neben Assemblagen. Computerzeichnungen kontrastieren mit klassischen Pastellzeichnungen. In abstrakten, farblich reduzierten Strukturen tauchen Masken und Gesichter auf.

Die Künstler kommen nicht nur Gonsenheim, sondern auch aus dem Mainzer Umland und sogar vom rechtsrheinischen Ufer, beispielsweise die Leiterin der Gruppe, Evelyn Hermann-Schreiber, die in Bischofsheim lebt. Sie zeigt bei der Jahresausstellung mitunter skurrile Collagen, für die sie aus ihren Kindheitserinnerungen geschöpft hat.

Ein „Heimspiel“ hat Gisela Bierbach-Enderle. Die Gonsenheimer Künstlerin gibt ihren abstrakt-experimentellen Arbeiten mit unterschiedlichen Verwitterungsspuren – zum Beispiel mit echtem Rost – einen ganz besonderen Hauch.

Die Artificia-Künstler kommen nicht nur aus Mainz, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung. Foto: Ralph Keim

Connie Hesse aus Bretzenheim präsentiert Acrylarbeiten. Die Vernissage wurde umrahmt von der Sängerin Nora Weinand. Anstelle von Ortsvorsteherin Sabine Flegel nahm Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Oepen (FDP) zusammen Evelyn Hermann-Schreiber die Eröffnung der Ausstellung vor.

Die Ausstellung im Ratssaal ist noch am 16. und 17. November, jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“