Start Gesellschaft Weitgehender Konsens bei den Fraktionen

Weitgehender Konsens bei den Fraktionen

GONSENHEIM – Es ist schon eine Weile her, dass „Am Sportfeld“ die Apotheke geschlossen wurde. Somit ist nach Ansicht der SPD-Fraktion die wohnortnahe medizinische Versorgung für nahezu 6500 Haushalte in der Umgebung nicht mehr gewährleistet. Das soll wieder anders werden, war man sich bei der Ortsbeiratssitzung mit der SPD einig. Wo jetzt die Bagger am ehemaligen Opel-Becker-Gelände im Einsatz sind und ein neues Wohngebiet nebst Ärztehaus entsteht, soll es künftig auch eine Apotheke geben.

„Gonsenheim wächst, genauso muss es auch die Infrastruktur tun“, sagte Wolfgang Oepen (FDP). Und auch die CDU hielt den SPD-Antrag für „äußerst sinnvoll“, um den Bereich „Am Sportplatz“, Krongarten und Gonsbachterrassen wieder abzudecken. Dies stehe dem Zentrenkonzept nicht entgegen, die nächsten Apotheken gibt es erst an der Breite Straße. Auch für das entstehende Ärztezentrum sei eine Apotheke sinnvoll, so der Ortsberiat.

Mehr Sicherheit für den Kreuzungsbereich Lennebergstraße/Kapellenstraße – der entsprechende CDU-Antrag wurde einstimmig beschlossen, außerdem der FDP-Antrag bezüglich der einspurigen Anwohnerstraße in der Finther Landstraße. Der CDU-Antrag fordert den seit gut einem Jahr zugesicherten Umbau mit Überquerungsschutz und Entfernung eines Blumenkübels im Kreuzungsbereich zur Kapellenstraße. In der Finther Landstraße unweit der Kinderkrippe „Villa Josefus“ sei Tempo 30 zu schnell, es komme oft zu gefährlichen Situationen. Hier wünscht man sich deshalb eine „verkehrsberuhigte Zone“, in der nur im Schritttempo gefahren werden dürfe.

Nach kurzer hitziger Debatte zog die CDU ihren in ähnlicher Form schon einmal im Ortsbeirat gestellten Antrag zurück, mit dem eine Erhaltungssatzung für die teils noch von Flüchtlingen bewohnte Housing Area in der Finther Landstraße gefordert wurde. Nach Wunsch der Gonsenheimer soll dort ein Generationenpark entstehen, hieß es.

Stadträtin Christine Zimmer (SPD) reagierte empört auch wegen der im Antrag gewählten Formulierung „geistlose Nachverdichtung verhindern“. Der Stadtrat habe über das Areal längst gesprochen, dies müsste auch die Ortsvorsteherin wissen. Als Zimmer dem Gremium vorwarf, es würde die Verwaltung als „hirnlos“ abtun, entzog Sabine Flegel der Sozialdemokratin das Wort.

Jochen Erlhof, Geschäftsführer der Mainzer Mobilität stellte dem Ortsbeirat den neuen Fahrplan und die Änderungen für Gonsenheim vor, die ab 15. Dezember gültig sind. Die Taktung wurde verbessert, außerdem gibt es  durch die neue Tangentiallinie 74 von Mombach über Gonsenheim nach Hechtsheim endlich die gewünschte Direktverbindung nach Bretzenheim.

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