Stadtbürgermeister Jochen Schmitt präsentiert den Scheck der Stifung Hohensee zu Gunsten der Stadt Nierstein mit einem Betrag in Höhe von 5112,92 Euro. Foto: Stadt Nierstein

NIERSTEIN – Immobilien sind immer eine gute Geldanlage. Das dachte sich auch vor geraumer Zeit die Familie Hohensee und investierte fleißig in Immobilien. Nach dem Tod der Eheleute Johanna und Werner Hohensee floss das Vermögen in die Elmar-Hohensee-Stiftung. Die Stiftung nennt aktuell elf Häuser mit 13 Wohneinheiten nennt ihr Eigen und nimmt jedes Jahr eine Gewinnausschüttung vor.

Der Betrag in 2019 betrug 28119 Euro und wurde dem Stiftungszweck entsprechend an die Stadt Nierstein, die damit ihre Senioren-Adventsfeier ausrichtet, die evangelische Kirchengemeinde Nierstein und die Deutsche Krebshilfe ausgeschüttet. Alle drei durften sich über einen Scheck in Höhe von 5112,92 Euro freuen. Ein Restbetrag geht jedes Jahr an das Deutsche Herzzentrum in Berlin.

Seit 2009 hat die Stiftung rund 280000 Euro an Bedürftige verteilt. So konnten z.B. Operationen von Kindern in Entwicklungsländer finanziert werden. Dies im Irak, Georgien, Afghanistan, Libyen, Pakistan, Kambodscha und in Ägypten. Bei der Stadt Nierstein wird die Gewinnausschüttung alljährlich zur Finanzierung des Seniorenadventsnachmittags der Stadt eingesetzt. Stadtbürgermeister Jochen Schmitt nahm den Scheck von Stiftungsvorstand Dieter Steffan, im Beisein der Schwiegertochter des Stiftungsgebers, Dubravka Hohensee, mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.

Zum einen freute sich Schmitt natürlich über die Spende, zum anderen läutete die diesjährige Ausschüttung auch eine Zeitenwende ein. Dieter Steffan wird sich nach dem Jahreswechsel seinem wohlverdienten Ruhestand widmen und gibt den Vorstand der Stiftung zum 31. Dezember ab in die Obhut der Stadt Nierstein und der evangelischen Kirchengemeinde Nierstein. Mit je einem Gutschein bedankte sich Schmitt bei Dieter Steffan und seiner Mitarbeiterin Christine Müller.

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