Schüler aus Gevrey-Chamberin und gastgebende Schüler und Lehrer der Realschule plus in Nierstein zu Besuch im Rathaus. Foto: Stadt Nierstein

NIERSTEIN – Es gehört bereits zum festen Programmpunkt, dass Austauschschüler aus Gevrey-Chambertin im Rahmen ihres Besuchs bei ihren Gastfamilien der Realschule plus in Nierstein auch Station im Rathaus machen.

Diese Tradition wurde von den Vorgängern von Stadtbürgermeister Jochen Schmitt gepflegt, und natürlich auch von diesem fortgesetzt. Den diesjährigen Empfang begleitete neben Stadtbürgermeister Jochen Schmitt auch der von der Stadt Nierstein neu eingesetzte Beauftragte für die Städtepartnerschaften, Olaf Kempfert. Beide wiesen auf die große Bedeutung der Partnerschaft zwischen Gevrey-Cambertin und Nierstein hin, die bereits seit 1963 Bestand hat. Die damalige Partnerschaftsurkunde die den Besucher zur Ansicht präsentiert wurde dokumentiert den Willen zur Freundschaft. Aus den ursprünglichen Erzfeinden wurden Freunde, die jetzt wichtige Partner und der Motor der Europäischen Union sind. Diese Union, davon sind Schmitt und Kempfert überzeugt, ist der Garant für nunmehr 74 Jahre Frieden in Europa. „Ihr, die junge Generation seid es, die sich dessen bewusst sein muss. Ihr seid die Zukunft Europas und der Schlüssel für weitere friedvolle Zeiten. Alleine durch eure Bereitschaft den Schüleraustausch zu begleiten verdeutlicht euer Interesse an der großarteigen europäischen Idee“, so Schmitt und Kempfert.

Auch die Schüler aus der Region Gevrey-Chambertin waren angetan von der Gastfreundschaft der Rheinhessen, die sie überall erlebt haben. Das verbindende Element, der Weinbau, machte es außerdem noch leicht, das Nachbarland und das größte deutsche Weinanbaugebiet zu besuchen. Im kommenden Jahr, an Pfingsten, wird übrigens wieder eine Delegation Erwachsener aus Nierstein in die Partnergemeinde nach Gevrey-Chambertin reisen.

Teilen
Vorheriger ArtikelAlarmanlage machte sich bezahlt
Nächster ArtikelWarmer Regen auch für Nierstein
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.