Die „Die Finthlinge“ begeistern mit der Komödie „In der Klemme“. Foto: Claudia Röhrich

FINTHEN – Auf die ersten Lacher mussten die Akteure auf der Bühne nicht lange warten. Denn bei „In der Klemme“ handelt es sich um ein turbulentes Stück mit viel Bewegung und witzigen Dialogen. Die Theatergruppe „Die Finthlinge“ spielen die flotte Komödie von Derek Benfield gleich mehrmals. Regie führte dabei der zweite Vorsitzende Uwe Greiner.

Das Ensemble von „Die Finthlinge“. Foto: Claudia Röhrich

Das Boulevardtheaterstück, das in der Peter-Härtling-Grundschule aufgeführt wird, bietet den Zuschauern kurzweilige Unterhaltung. 19 Stücke wurden bisher aufgeführt, jedes Jahr eines.

Patric Mekas agiert als Phil, ein Schwerenöter in der Midlife-Crisis. Doreen Witt ist Phils Gattin Maggie mit Leidenschaft für die Malerei. Ein Problem stellt Phils aktuelle Flamme Julie (Karoline Totsche) dar. Jene träumt von einem gemeinsamen Heim und baldiger Hochzeit. Phils ältester Freund und Trauzeuge Georg (Klaus Valentiner-Branth) versucht, ihm in allen nur erdenklichen Situationen aus der Klemme zu helfen und dies mit großem schauspielerischen Talent.

Etliches gerät im Beziehungskarussell der spielenden Personen außer Kontrolle. In einem kleinen Reihenhaus in einem Londoner Vorort geraten dessen Bewohner mehr als einmal „in die Klemme“. Das Chaos wird noch größer, als sich herausstellt, dass Julie ausgerechnet ins Nachbarhaus einzieht und sich nichts sehnlicher wünscht, als dort mit ihrem Geliebten gemeinsam einzuziehen.

Eine witzige und rasante Verwechslungskomödie, die in der Umsetzung durch die Laienspielgruppe mit unglaublicher Situationskomik immer wieder neue Überraschungen parat hält. Minutenlanger Applaus war bei den ersten Aufführungen der verdiente Lohn für die Akteure auf der und hinter der Bühne.

Weitere Aufführungen folgen am 16., 17. und 23. November.

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.