Die Rheinuferpromenade wird mit zwei neuen Spielplätzen aufgewertet. Foto: red

MAINZ – Die Rheinuferpromenade wird mit zwei neuen Spielplätzen aufgewertet. Am Weintor und am Holztor haben die Bauarbeiten für die Installation neuer Spielgeräte begonnen. Dies geht zurück auf eine Initiative von Stadtrats- und Ortsbeiratsmitglied Andreas Behringer sowie des früheren Ortsbeiratsmitglieds Jürgen Hoffmann (beide SPD). Die Spielplätze stellen einen Ausgleich für den teilweisen Wegfall der Spielfläche des Spielplatzes Schlossergasse dar.

„Ein Teil des Spielplatzes Schlossergasse sollte nach dem ursprünglichen Vorschlag der Verwaltung mit einem Wohnhaus überbaut werden. Wir meinten: Ein Spielplatz, der teilweise unter einem Haus liegt, ist gruselig“, schildert Andreas Behringer. „Deshalb haben wir Kontakt zum Investor des Wohnhauses aufgenommen und einen Alternativvorschlag auf den Tisch gelegt. Der Investor sollte die Teilfläche komplett bebauen dürfen und dafür einen Betrag von 100.000 Euro zur Finanzierung neuer Spielgeräte, insbesondere am Rheinufer, zur Verfügung stellen.“ Diesem Vorschlag stimmten der Investor, die Verwaltung und auch der Ortsbeirat Altstadt zu.

„Die nun gefundene Lösung stellt eine Win-Win-Situation dar: In der Schlossergasse konnte zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden, der dortige Spielplatz erhält neue Spielgeräte und durch die neuen Spielplätze am Rheinufer hat sich die in der Altstadt zur Verfügung stehende Spielfläche insgesamt erhöht“, hebt Jürgen Hoffmann die Vorteile der konstruktiven Lösungsfindung aller Beteiligten hervor.

Die Fertigstellung der Spielplätze am Rheinufer ist für Mitte November geplant. Zur Umgestaltung weiterer Spielflächen verbleiben nach diesen Arbeiten voraussichtlich noch 30.000 Euro.

Teilen
Vorheriger ArtikelDie Mischung macht´s
Nächster ArtikelBrand und Verletzte im Chemiebau
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.