Bild: Johanniter

Husten, laufende Nase, Halsschmerzen, Gliederschmerzen – es gibt viele verschiedene Anzeichen einer Erkältung. Trotz der unterschiedlichen Symptome liegt das grundlegende Problem eines sogenannten grippalen Infektes in unseren Atemwegen. Normalerweise filtern unsere Schleimhäute Staub, Schmutz und Krankheitserreger aus der Luft, die wir einatmen. Trocknen die Schleimhäute aus, gelangen die über 200 Erreger, die eine Erkältung auslösen können, leichter in den Körper.

Um einer Erkältung vorzubeugen, ist es wichtig darauf zu achten, sich keiner allzu trockenen Heizungsluft auszusetzen. Das gelingt beispielsweise mit regelmäßigem Stoßlüften (kein Durchzug). Hier wird die Luft im Raum ausgetauscht. Eine Schüssel Wasser auf die Heizung kann als Luftbefeuchter ebenfalls sehr hilfreich sein. Auch von innen heraus kann man die Schleimhäute unterstützen: Häufig vergessen wir, wenn die Temperaturen draußen keine 30 Grad mehr anzeigen, weiterhin viel zu trinken – mindestens 2 Liter am Tag.

Die Empfehlung von Johanniter Ausbildungsleiter Norbert Horn ist hierbei ein selbst zubereiteter Ingwertee, der zum einen den Rachenraum desinfiziert und zum anderen aufgrund der Wärme eine wohltuende Wirkung besitzt. Zu guter Letzt kann auch die Zufuhr von Vitaminen und Zink unser Immunsystem stärken, also denken Sie daran, viel Obst und Gemüse zu essen. Wenn dennoch ein Infekt trotz aller Vorsorge kommt, dann helfen zunächst viele alte Hausmittel, wie eine frisch zubereitete Hühnersuppe, Inhalieren mit Salzwasser, Wadenwickel oder Gurgeln bei Halsbeschwerden. Außerdem ist Wärme, dicke Socken wichtig, damit die Durchblutung gefördert wird. Zudem sollte auf anstrengende Sportaktivitäten verzichtet werden. Sollten die Symptome nach drei Tagen nicht abklingen oder sich der Allgemeinzustand verschlechtern, ist dringend ein Arztbesuch erforderlich.

 

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Redaktion
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