NEUSTADT – Auf der Basis der Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit nahm die Arbeiterwohlfahrt (AWO) vor 100 Jahren ihre Arbeit auf. Indem sie sich auch für die Schwachen in unserer Gesellschaft einsetzt, hat sie sich verdient gemacht. Auch heutzutage unterhält sie noch Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderungen und Senioren betreut werden, betreibt aber beispielsweise auch Kindertagesstätten, offene Ganztagsschulen, Einrichtungen für Ferienfreizeit und Beratungsstellen für Migranten, Geflüchtete und Menschen in Notlagen. Mit haupt- und ehrenamtlichen Tätigen stellt die AWO sich in den Dienst der Gesellschaft und versucht, die Welt etwas gerechter zu gestalten.

Dieser Aufgabe verpflichtet, wurde nun ein neuer Vorstand des AWO-Ortsvereins Mainz-Neustadt gewählt. „Wir danken Peter Valentin für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender, der so den Ortsverein am Leben gehalten hat. Der AWO-Ortsverein hat zwar in den vergangenen Jahrzehnten viele Mitglieder verloren, hat jedoch nun einige Neueintritte zu verzeichnen, sodass wir unser bisheriges Angebot ausweiten wollen“, so Alexander Klein, der neue Vorsitzende des Ortsvereins.

Mit seinem Stellvertreter Erik Donner und dem Beisitzer Hans Geier, die allesamt einstimmig auf der vergangenen Mitgliederversammlung gewählt wurden, soll nun das Programm für die nächsten Monate ausgearbeitet werden. „Die AWO hat eine großartige Tradition, auch in der Mainzer Neustadt. Und nach wie vor gibt es hier viele Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Genau für diese Menschen ist die AWO da“, gibt Erik Donner einen Ausblick auf das Arbeitsprogramm und das Leitbild.

Auch der Vorsitzende des AWO-Kreisverbands, Jens Carstensen, freut sich über die Reaktivierung des Ortsvereins: „Ich finde es beachtlich, dass vor allem jüngere Menschen aus der Neustadt wieder zur AWO gefunden haben. Darauf können wir aufbauen!“

Teilen