Die erste Matinee des Gesangvereins Marienborn war ein voller Erfolg. Foto: kga

MARIENBORN – Es sei gut „wieder hier zu sein und gut euch zu sehen“. So sangen die Mitglieder von „Born2Sing“, der seit 2011 bestehenden Sängersparte des Gesangsvereins 1876 Marienborn. Damit begrüßten sie musikalisch die vielen Gäste, die zur Konzertmatinee in die Kulturhalle gekommen waren.

Für zwei Stunden entführten Marienborns Sänger und ihre Gäste, die Dantesingers vom Männerchor 1839 Bretzenheim, ihr Publikum ins Reich von Klassik, Pop, Rock, Schlager und Ballade. Volker Grabowski zeigte im Solopart am Klavier seine virtuose Fingerfertigkeit bei Franz Liszt „Mephistowalzer“ und wurde mit Bravorufen bedacht.

Es war die erste Matinee des Marienborner Gesangsvereins, der damit dem Wunsch vieler Fans entsprochen hatte, die gerade in den Herbst- und Wintermonaten den abendlichen Gang über die dunklen Straßen vermeiden wollten. Außerdem sei es am Tag auch deshalb schöner, weil man dann nach dem Konzert auch noch länger beisammen sitzen könne, meinte Chorleiter Michael Voll zur Begrüßung. Nachdem er explizit auch noch einige Ehrengäste erwähnt hatte, unter anderem Vertreter des Kreis-Chorverbandes Mainz und Vertreter der ortsansässigen Vereine, starteten die Sänger das bunte Programm.

Der „Gemischte Chor“ Marienborn stimmte als erstes von der DDR-Rockgruppe Pudis „An den Ufern der Nacht“ an und schwenkte dann hinüber über die Ostsee nach Schweden und zu der legendären Popgruppe „Abba“. Aus dem Musical „Mama Mia“ sangen sie auf Deutsch „Chicitita, dann ebenfalls auf Deutsch das durch Elvis Presley bekannte „In the Ghetto“. Winfried Boden konnte hier mit seiner sonoren Stimme begeistern und weckte Erinnerungen an Presley.

„Born2Sing“ unter Leitung von Rainer Guyot übernahm dann mit Udo Jürgens 70er Jahre Hit „Ein ehrenwertes Haus“ und „Atemlos“ von Helene Fischer den Part auf der Bühne. Schnell sprang der Funke auf den Saal über, das Publikum klatschte im Takt mit. So ging es weiter im Wechsel der Chöre. Die Gäste an diesem Vormittag, die Bretzenheimer Dantesinger unter Leitung von Fritz Brändle hatten von Leonard Cohen das „Hallelujah“ mitgebracht, außerdem sangen sie ein walisisches Lied „Adiemus“ und begeisterten die Zuhörer mit „I will follow him“, bekannt aus dem Film „Sister Act“.

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