Kein Rotweinfest ohne den Auftritt der Juristen-Band aus Wiesbaden. Foto: Ralph Keim

INGELHEIM – Ein tolles Programm bot auch das 73. Rotweinfest. Doch besonders die beiden letzten Festtage warteten nicht gerade mit schönem Herbstwetter auf. Am vorletzten Tag war es bereits herbstlich kühl. Am letzten Festtag sorgte Dauerregen dafür, dass die Winzer und die Betreiber der Imbissstände und der Kerbeattraktionen nicht selten Däumchen drehten. Und tatsächlich bot so mancher kurzfristig Glühwein an.

Mit scheußlichem Wetter ging das 73. Rotweinfest zu Ende. Foto: Ralph Keim

Dem scheußlichen Wetter entsprechend verloren sich auch auch nicht gerade viele Besucher im Festzelt, als eine Institution des Rotweinfestes sich die Ehre gab: Der Auftritt der Wiesbadener Juristen-Band gehört beim Rotweinfest dazu wie der edle Tropfen im Glas. Die Herren zelebrierten die hohe Kunst der entspannten Jazzmusik.

Aber auch der am letzten Festtag angesetzte verkaufsoffene Sonntag und der damit verbundene Flohmarkt entlang der Bahnhofstraße litt unter dem Schmuddelwetter. Bestens besucht, auch weil es im Zelt über die Bühne ging, war wenige Tage zuvor die traditionelle Burgunderweinprobe des Oberbürgermeisters. Gastgeber Ralf Claus ließ insgesamt 15 Weine kredenzen, die er zuvor zusammen mit einem hochkarätig besetzten Gremium ausgesucht hatte. Die edlen Tropfen schmeckten auch der am ersten Festtag gekürten neuen Rotweinkönigin Ann-Kathrin und ihren beiden Prinzessinnen Kristin und Tina.

Bereits der erste Festtag wartete nicht mit dem schönen Herbstwetter auf, wie man es von den vergangenen Jahren gewohnt war. Immerhin klarte es am Nachmittag auf, als der neue Hofstaat im Beisein zahlreicher Zuschauer auf dem Balkon des Alten Rathauses gekrönt wurde. In den kommenden Tagen begeisterte das Rotweinfest mit einem Programm, das so abwechslungsreich wie das Wetter war.

Einiges zu tun hatte auch wieder die Polizei, die besonders in den späten Abendstunden einige Male anrücken musste, weil bei so manchem Festbesucher der Alkohol die negativen Seiten zutage gebracht hatte.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“