MAINZ – Im Juli noch weilte Niklas Kaul auf Einladung des Oberbürgermeisters im Mainzer Rathaus. Der Grund: Die Verabschiedung zur U23-Europameisterschaft im schwedischen Gävle, von der der junge Student als Europameister heimkehrte. Wenige Monate später hat Kaul die ganz große Bühne der Zehnkampf-Szene erobert: Nahezu sensationell sicherte sich Niklas Kaul bei der WM in Doha den Weltmeistertitel – und dies mit einer Leistung, die ihresgleichen sucht. Oberbürgermeister Michael Ebling ist fasziniert von Kauls Auftreten: „Leider habe ich nur noch das großartige Finale über 1500 Meter verfolgen können – aber wer Niklas Kaul dort einsam und allein mit großer Entschlossenheit hat laufen sehen, der ahnt, dass dieser Erfolg auch auf höchstem Niveau keine Eintagsfliege bleiben wird. Niklas hat mit diesem unfassbar starken Auftritt am zweiten Wettkampftag – gerade auch mit seinem Speerwurf-Weltrekord in der Zehnkampfdisziplin mit kaum vorstellbaren 79,05Metern! -den Sportstandort Mainz in den zentralen Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt.

Das hatte große Klasse!“ Bürgermeister Günter Beck: „Dieser fulminante Auftritt war eine großartige Werbung für die Faszination dieses Sports – und zugleich ist Kaul in sympathischer Art zurückhaltend geblieben – ein herausragender Abed für die Leichtathletik. Ebling und Beck: „Die Stadt Mainz gratuliert dem jüngsten Weltmeister der Zehnkampf-Geschichte von Herzen – wir sind unglaublich stolz auf die Art und Weise seines Auftritts – zugleich rückt dieser Erfolg auch die immer weiter erstarkende Leichtathletik-Szene in Mainz wieder in den Lichtkegel.“ Der 21-jährige Athlet des USC Mainz, der von seinem Vater Michael Kaul trainiert und betreut wird, ist ein regionales Eigengewächs und wurde in dieser Disziplin hier vor Ort groß. Kaul zeigte sich in Doha stärker denn je, kam final souverän als Weltmeister über die 1500 m-Ziellinie – mit weitem Vorsprung.

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