Start Blaulicht Fünf schwerverletzte Personen

Fünf schwerverletzte Personen

KASTEL – Ein Brand in einer Seniorenwohnanlage beschäftigte die Einsatzkräfte der Wiesbadener Feuerwehr sowie den Rettungsdienst aus Wiesbaden und den umliegenden Landkreisen. In einer Wohneinheit im vierten Obergeschoss war es zu einem Brand gekommen. Bedingt durch die Ausbreitung von Brandrauch auf dem betroffenen Stockwerk wurden insgesamt zehn Personen verletzt. Mehrere Bewohnerzimmer sind aufgrund des Ereignisses nicht mehr bewohnbar. Der Brand war gegen 20.20 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage des Seniorenzentrums gemeldet worden. Die Leitstelle entsendete daraufhin Kräfte der Feuerwachen 2 und 3 an die Einsatzstelle. Währenddessen erreichte auch ein telefonischer Notruf per Notruf 112 die Einsatzbearbeiter. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Brandrauch bereits im Flurbereich des vierten Obergeschosses ausgebreitet.

Die Räumung der betroffenen Etage war durch Bedienstete eingeleitet worden. Bewohner wurden zuerst in rauchfreie Bereiche des Gebäudes geführt und im weiteren Verlauf durch Kräfte der Feuerwehr über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht. Der eigentliche Brand konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz rasch mit zwei C-Rohren bekämpft und so auf die betroffene Wohneinheit begrenzt werden. Die Bewohner der weiteren Etagen konnten glücklicherweise in ihren Wohnungen verbleiben. Durch den Brand erlitten insgesamt zehn Bewohner und Bedienstete Rauchgasvergiftungen und wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert, fünf Personen wurden als schwerverletzt eingestuft. Bedingt durch Rauchentwicklung und Rußniederschlag waren mehrere Wohneinheiten nicht mehr nutzbar. Die betroffenen Bewohner konnten in anderen Zimmern im selben Objekt untergebracht werden. Am Einsatz beteiligt waren Kräfte der Berufsfeuerwehr von allen drei Feuerwachen sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Kastel und Kostheim. Von Seiten des Rettungsdienstes waren neben Rettungswagen und Notärzten aus Wiesbaden auch Kräfte aus Mainz, dem Rheingau-Taunus-Kreis, Groß-Gerau, dem Main-Taunus-Kreis und Frankfurt sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst, eine SEG Betreuung und die Seelsorge in Notfällen im Einsatz.

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