Große Freude über den fertiggestellten Neubau am Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim. Foto: Kreisverwaltung

OPPENHEIM – „Wow! Das ist ja voll krass schön geworden!“ Das waren laut Schulleiter Dr. Hendrik Förster die begeisternden Worte einer Neuntklässlerin nach den Sommerferien, beim ersten Anblick des Neubaus am Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim. Inhaltlich kann Landrätin Dorothea Schäfer da nur zustimmen: „Es ist ein tolles Gebäude geworden, das beste Möglichkeiten bietet.“

Im Mai vergangenen Jahres wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Jetzt steht am Gymnasium zu St. Katharinen der Neubau. Rund vier Millionen Euro ließ sich das der Landkreis Mainz-Bingen kosten. Vor allem die großen Raumnöte der Schule gehören jetzt der Vergangenheit an. Auf zwei Geschossen finden 17 zusätzliche Räume Platz. Zudem besteht die Option, noch ein bis eineinhalb Stockwerke aufzustocken.

Trotz allen Staubs, Drecks und Lärms: „Bauen ist etwas Positives, etwas Besonderes. Schließlich geht es hier um die Zukunft und Bildung unserer Jüngsten“, so Landrätin Schäfer. Neben dem Neubau wurden auch Umbauten der bestehenden Fachräume im Altbau durchgeführt. Zusätzlicher Kostenpunkt: 430.000 Euro.

Schulleiter Hendrik Förster freut es: „Ich möchte mich vor allem bei der Schulgemeinschaft und den Anwohnern bedanken. Wir haben das knappe Jahr alle gut durchgehalten trotz Lärm, Staub und Verkehrschaos durch die Baustelle.“ Neben der guten Arbeit und der exakten Zeitplanung des zuständigen Bauleiters bei der Kreisverwaltung, Helge Prinz, sei vor allem die Schülervertretung mit in den Planungsprozess einbezogen worden und habe daran mitgearbeitet.

Pünktlich zum Schuljahr 2019/2020 öffnete der Neubau also seine Türen. Nicht nur die mehr als 1500 Schülerinnen und Schüler an der sechszügigen Schule freut dies. „Zu wissen, dass es jetzt genügend Platz gibt, ist beruhigend“, so die Personalratsvorsitzende Gabriele Würdig. Wolfgang Flothow, Vorsitzender des Schulelternbeirates, konnte ihr da nur zustimmen: „Der Neubau ist ein deutliches Zeichen für die Zukunft.“

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