Es ist nur eine Puppe, die gleich auf dem Sprungkissen landet. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – Das traditionelle Oktoberfest des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr bot an zwei Tagen nicht nur Geselligkeit pur, sondern auch zwei sehenswerte Übungen. Zunächst zeigte der Nachwuchs sein Können, danach die Aktiven.

Und die ließen es besonders spektakulär angehen: In einem Gebäude ist im ersten Stock ein Feuer ausgebrochen, so das Szenario beim Eintreffen des Mannschaftswagens. Zwei Menschen ist wegen des dichten und giftigen Qualms die Flucht über das Treppenhaus versperrt. Die Zeit drängt. Da hilft nur eines: Das Sprungkissen aufblasen.

Der echte Feuerwehrmann lässt sich über die Leiter retten. Foto: Ralph Keim

Und tatsächlich „sprang“ eine „Person“ aus dem Fenster. Doch aus Sicherheitsgründen handelte es sich dabei um eine Puppe. Der Aktive, der ebenfalls im ersten Stock „festsaß“, zog es vor, über die Leiter gerettet zu werden. Dennoch war diese Übung in allen Belangen sehenswert, zeigte sie doch, dass die Aktiven ein eingespieltes Team sind. Zahlreiche der vielen Zuschauer hielten ihre Smartphones hoch, um das Geschehen festzuhalten. Aber auch die Aktiven der Jugendfeuerwehr, die ebenfalls nach einer Runde um den Block mit dem Feuerwehrfahrzeug eintrafen, zeigten eindrucksvoll, was sie in den Übungsstunden gelernt haben.

Auch die Jugendfeuerwehr zeigte beim Oktoberfest ihr Können. Foto: Ralph Keim

Bereits am Samstagabend war im Gerätehaus Geselligkeit pur beim Dämmerschoppen angesagt. Bei gefülltem Spanferkel blieb bei zahlreichen Finthern an diesem Abend die Küche kalt. Der Sonntag des 22. Oktoberfestes begann mit einem Frühschoppen mit der Kirchenmusik „Cäcilia“. An diesem Mittag gab es ebenfalls kulinarische Köstlichkeiten, ab dem frühen Nachmittag Kaffee und Kuchen. Die Fahrzeugausstellung begeisterte besonders die Kinder.

Im Jahr 2021 feiert die Freiwillige Feuerwehr in Finthen ihr 150-jähriges Bestehen. Das Programm der Festwoche vom 14. bis 23. Mai steht bereits fest und kann unter www.fest2021.de nachgelesen werden.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“