In der Eifel waren die GHK-Mitglieder in diesem Jahr unterwegs. Foto: Rainer Fritsch

KASTEL – Die Eifel war Ziel des Tagesausflugs, den Mitglieder der Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel (GHK) kürzlich unternahmen.

Erstes Ziel war die Glockengießerei in Brockscheid, wo seit 1840 gegossen werden, unter anderem die „Josephs-Glocke“ des Kölner Doms, deren Weihe am 2. September 1990 erfolgte und das erste Geläute am 3. Oktober 1990 zu hören war, dem Tage der Wiedervereinigung.

Die Fahrt führte weiter nach Mayen, das an der alten Römerstraße Trier – Andernach liegt und wo damals in Steinbrüchen im Umfeld, Basalt zu Mühlsteinen und Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Bei einer Stadtführung wurden unter anderem die Fachwerkhäuser gezeigt, die nach dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaut wurden, denn Mayen wurde im Dezember 1944 und Januar 1945 bombardiert und zu 87 Prozent zerstört. Auch der „verdrehte“ Turm der St.-Clemens-Kirche, was der Sage nach, ein Werk des Teufels ist, wurde wieder originalgetreu aufgebaut.

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