Allerliebst und sehr niedlich führten die Fit Kids ihren Marienkäfertanz vor. Foto: Helene Braun

FINTHEN –Die Wasserwerkswiesen dürften die schönste städtische Grünanlage in Finthen bilden. Der Spielplatz darauf ist mit Naturmaterialien bestückt und wirkt wie ein Abenteuerland. Gerade ist die Stadt dabei, den Platz noch weiter aufzuwerten. Ein Partizipationstermin hat schon vor einigen Monaten stattgefunden. Nun richtete die Stadtteil-AG mit Sprecherin Annette Faust, die auch die Kita Aubachstraße leitet, wieder das alljährliche Fest für Familien aus. Viele waren gekommen, die Angebote der Vereine und Institutionen wahrzunehmen, und der ganze Platz war voller Kinder.

Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD) betonte in seiner Begrüßung: „Im Fokus des heutigen Sommerfestes stehen Begegnung und Austausch, Altfinther treffen Neubürger, Eltern mit Kindern in Kita und Schule tauschen sich aus, Nachbarn begegnen sich hier.“ Er freue sich, die Stadtteil AG in jeder Hinsicht zu unterstützen, denn: „Über Austausch und Verständigung werden Vorurteile abgebaut und neue Erkenntnisse gewonnen.“

Annette Faust und Ortsvorsteher Manfred Mahle (re.) begrüßten die Gäste und Herbert Schäfer will ebenfalls weiter unterstützend wirken. Foto: Helene Braun

Bei Sport, Spiel und Spaß, Verpflegung in Form von Kuchen und Würstchen, Kaffee und anderen Getränken konnten die Gäste die Tanz- und Musikvorführungen von Vereinen genießen wie etwa den Tanz der Fits Kids vom Turnverein, die als Marienkäfer umherschwebten. Das Jugendzentrum GoFi war mit der Druckerwerkstatt vor Ort und die Eltern der Initiative „Sonnenkäfer“ boten Kinderschminken an. Für die Würstchen zeichnete das DRK verantwortlich, die Kuchen verkauften die Schuleltern und den Kaffee die Kitaeltern. Der Strom kam freundlicherweise aus der Nachbarschaft.

Annette Faust sagte: „Ziel ist das einrichtungsübergreifende Zusammentreffen der Eltern und Kinder.“ Auch wolle sie aufmerksam machen auf die Freizeitmöglichkeiten auf dem Gelände. „Hier kann man auch mal ein Familien- oder Nachbarschaftspicknick machen und weg von Konsumorientierung und im geschützten grünen Rahmen die Bewegungsangebote nutzen.

Die Finther Stadtteil AG kümmert sich ausschließlich um die Belange von Familien, von Eltern, Kindern und Jugendlichen und ist vernetzt über Schule, Stadt und Elterninitiativen. Gerade ist die neue Broschüre herausgekommen mit Informationen zu Freizeitmöglichkeiten und Adressen der Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche betreffen. „Alle Neubürger und auch alle anderen können über die Broschüre herausfinden, wo sie mit ihren Kindern hingehen können“, sagte Annette Faust.

Teilen
Vorheriger Artikel1300 Euro an „Mainzer Herz“
Nächster ArtikelÄltesten Kindergarten zukunftsfähig machen
Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.