22 Vereine freuten sich über ihre vordere Platzierung und damit über einen attraktiven Geld- oder Sachpreis. Foto: Helene Braun

MAINZ – Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mainz, und Armin Bork, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, machten es spannend und rollten die Sieger von hinten auf. Auch in diesem Jahr haben die beiden Banken zusammen mit dem Sportbund Rheinhessen die „Sterne des Sports“, den Oscar des Breitensports, wie Bork sagte, gemeinsam ausgeschrieben. Das habe sich nun bewährt, gab Uwe Abel kund, und so wolle man weiter verfahren. Insgesamt 47 Vereine bewarben sich um den „Bronzenen Stern“ und stellten ihr Projekt der Jury aus Sportbund, Banken, Medien, den Städten Mainz und Worms zur Auswahl. Im Rahmen der festlichen Veranstaltung im MVB-Forum in der Mainzer Innenstadt durften sich 22 Vereine über eine vordere Platzierung und Geldpreise freuen. Mit dem Stern in Bronze gingen in diesem Jahr gleich drei Vereine aus verschiedenen Sportkreisen, Rheinhessen, Hessen und der Region Nordpfalz, nach Hause.

Der TSV Schott erlangte den zweiten Preis in Rheinhessen, v.l. Uwe Abel, Till Pleuger, Annett Boller, Armin Bork und Sportdezernent der Stadt Mainz, Günter Beck. Foto: Helene Braun

Platz eins in Rheinhessen erlangte der TV 1863 Worms-Leiselheim mit seinem Engagement im Rahmen der „Bewegung gegen Krebs“. An zwei Tagen informierte der TVL über das seit 2017 bestehende Konzept in Worms. Gezeigt wurde dort, wie Mitglieder von Rehasportgruppen bei und nach Krebserkrankungen Kraft schöpfen und gegen die Krankheit und deren Folgen ankämpfen. Neben der Auszeichnung gab es 2000 Euro für den Verein. Weitere Regionalsieger im Wettbewerb um den Bronzenen Stern sind der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden und die Sportvereinigung Gauersheim. Alle drei haben im November die Chance, auf ihrer jeweiligen Landesebene den Stern in Silber und damit weitere 2500 Euro für ihre Vereine zu gewinnen. Auf Bundesebene kämpft der Silberpreisträger weiter um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist.

Das Paar vom Tanzclub Rot-Weiß stimmte auf die Verleihung der ersten Preise ein. Foto: Helene Braun

Alljährlicher Höhepunkt ist die Verleihung des „Großen Sterns des Sports“ in Berlin. Seit 2004 wird die Auszeichnung von den Volksbanken Raiffeisenbanken und dem DOSB ausgeschrieben. Bewertet wird das soziale Engagement. Der TSV Schott Mainz mit seinem Projekt für Kinder, „Ernährung in Bewegung“ sowie die Handball-Spielgemeinschaft Worms mit ihrer Initiative zu Gunsten eines an Leukämie erkrankten Jungen „Benefiz-Spiel für Jamie Neiss & DKMS“ belegten punktgleich den zweiten Platz und erhielten beide 1500 Euro.

Uwe Abel und Armin Bork waren sich einig, die „Sterne des Sports seien mehr als nur ein Geldpreis. Man sehe auch die anderen Facetten, von denen die Gesellschaft in großem Maße profitiert. Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, sagte: „Heute sehen wir die geballte soziale Kraft des Sports und seiner Sportvereine.“

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.