Genobank-Vorstand Mark Stehle. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Die in Mombach ansässige Genobank Mainz zeigt sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2018. Während der Generalversammlung zogen Horst Nothhelfer und Mark Stehle vom Vorstand der Genobank und der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Peter Nass ein positives Fazit des zurückliegenden Jahres. Der ausgewiesene Jahresüberschuss liegt bei mehr als 615700 Euro und damit 0,79 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Mitglieder der Genobank können sich auf eine Dividende in Höhe von 4,25 Prozent auf ihre Einlagen freuen. Die weiteren wichtigen Zahlen: Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 3,9 Prozent auf 249 Millionen Euro – ein neuer Höchststand. Die Kundeneinlagen stiegen um 4,0 Prozent von 179 Millionen Euro auf 186 Millionen Euro. Auf der Aktivseite der Bilanz verzeichnete die Genobank einen Anstieg von rund 14 Millionen Euro auf 195 Millionen Euro. Dieses Ergebnis von 8,0 Prozent lag deutlich über den Erwartungen der Genobank.

 

Genobank-Vorstand Horst Nothhelfer. Foto: Ralph Keim

Das Kreditwachstum zeige, dass die Genobank als Finanzierer des regionalen Mittelstands wieder einen wichtigen Beitrag geleistet habe. Doch besonders Mark Stehle verwies auf die Negativzinsen und die damit verbundenen Herausforderungen auch für die Genobank. Getrieben durch ein anhaltendes Niedrigzinsumfeld musste die Genobank rückläufige Zinserträge sowohl bei den Kundendarlehen als auch bei den festverzinstlichen Wertpapiereinlagen verzeichnen. Die Zinsspanne reduzierte sich daher von 2,33 auf 2,07 Prozent. Die Verwaltungskosten der Genobank beliefen sich auf rund 4,5 Millionen Euro und reduzierten sich um 341000 Euro. Dies liegt allerdings auch daran, dass nicht alle Stellen bei der Genobank besetzt sind. Der Vorstand warb daher noch einmal für das Berufsbild Bankkaufmann beziehungsweise Bankkauffrau, das im Zuge der allgemeinen Bankenkrise noch immer arg zu leiden habe. Was besonders den ebenfalls bei der Generalversammlung anwesenden Mombacher Ortsvorsteher Christian Kanka freute: Mit rund 10000 Euro an Spenden und Sponsoring engagierte sich die Genobank auch im vergangenen Jahr für die Gesellschaft.

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