Finanzministerin Doris Ahnen überreicht gemeinsam mit ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer (re.) im Beisein von OB Michael Ebling (2.v.re.) den Förderbescheid an den Bauherrn, vertreten durch Armin Bork (Mitte), F. Albrecht Graf von Pfeil, Geschäftsführer PG An der Krimm und J. Molitor Immobilien GmbH (2.v.li.), Tobias Schmitz, Vorstandsmitglied Volksbank Alzey-Worms (li.) und Franz-Josef Thümes, Geschäftsführer PG An der Krimm und Vorstandsmitglied Volksbank Alzey-Worms (3.v.li.). Foto: Helene Braun

GONSENHEIM – Mit einem ISB-Darlehen in Höhe von über 2,5 Millionen Euro und einem Tilgungszuschuss von knapp 600.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau von 17 Mietwohnungen im Quartier „An der Krimm“ in Mainz-Gonsenheim. Bezahlbares Wohnen ist in Mainz das große Thema. Für Armin Bork, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms ist es ein neues Handlungsfeld. Zusammengeschlossen zur PG An der Krimm GmbH & Co. KG verwirklichen die Bank und die J. Molitor GmbH ein Bauvorhaben An der Krimm 19 mit 67 Wohneinheiten und sieben Gewerbeeinheiten in zwei Gebäuden, die über eine Tiefgarage miteinander verbunden sind. Neu für Bork ist auch, dass das Land ein Geschenk gibt, wo es sonst einfach die Steuern einziehe. Staatsministerin Doris Ahnen (SPD) übergab persönlich gemeinsam mit ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer an die PG den Förderbescheid. Die PG An der Krimm GmbH wurde eigens für das Projekt gegründet.

„Ob Polizist oder Krankenschwester, wir möchten, dass auch der Normalverdiener in einer architektonisch ansprechenden sowie modernen Wohnanlage zu bezahlbaren Mieten leben kann“, sagte Bork. Die Wohnungen sind bis zu 20 Jahre zweckgebunden und werden im Einstieg zu einer Nettokaltmiete von maximal 6,40 Euro bzw. 7,25 Euro pro Quadratmeter im Monat vermietet. „Es geht nicht nur darum, dass mehr Wohnungen gebaut werden, sondern es geht auch um die Qualität des Wohnens und um lebenswerte Quartiere. In Mainz haben wir uns darauf verständigt, dass 900 neue soziale Wohnungen bis Ende 2021 gefördert werden sollen“, sagte Bauministerin Doris Ahnen.

Oberbürgermeister Michael Ebling hob die gute Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Mainz und dem Land Rheinland-Pfalz hervor: „Unsere Anstrengungen im Bereich des bezahlbaren Wohnens haben in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Schub erhalten. Als einzige Stadt im Rhein-Main-Gebiet ist uns hier die Trendwende gelungen.“ Bis Ende August konnten in diesem Jahr bereits 191 Wohneinheiten in Höhe von rund 14,7 Millionen Euro in der Landeshauptstadt mit Landesmitteln gefördert werden. „Die ISB als Förderbank des Landes begleitet regelmäßig Wohnbauprojekte privater wie gewerblicher Investoren. Wir freuen uns sehr, ein weiteres Mal guten und bezahlbaren Wohnraum für die Mainzerinnen und Mainzer zu schaffen“, erläuterte Dexheimer.

Teilen
Vorheriger ArtikelEigentümerin überrascht höfliche Einbrecher
Nächster ArtikelBilanzsumme auf neuem Höchststand
Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.