Kathrin Keller. Foto: Kreisverwaltung

BODENHEIM – Der Landkreis hat sich zum Ziel gesetzt, alle Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in die Strukturen der Gesellschaf aufzunehmen. Integration ist jedoch kein Selbstläufer, sondern eine Dauer- und Gemeinschafsaufgabe. Bund, Land, Kreis und Kommunen arbeiten zusammen, damit dies gelingt. Ein Beispiel aus der Praxis: Kathrin Keller ist sogenannte „Fallmoderatorin“ der Verbandsgemeinde Bodenheim. Sie begleitet Flüchtlinge, hilf ihnen im Kreis Mainz-Bingen anzukommen und ist Bindeglied zwischen ihnen, der Verwaltung und den engagierten Ehrenamtlern. Sie nahm 2017 ihre Arbeit als Fallmoderatorin auf. Die größte Herausforderung ist dabei die Unterbringung. „Wohnraum ist nach wie vor knapp, aber wir müssen versuchen, für jeden ein adäquates und angemessenes Zuhause zu finden“, sagt sie. Sie unterstützt auch bei schulischen Angelegenheiten, Papierarbeit oder Behördengängen sowie kulturellen Hürden. Rund 120 geflüchtete Menschen in der Verbandsgemeinde Bodenheim sowie insgesamt knapp 30 Ehrenamtliche und drei Initiativen betreut sie derzeit. Wo Menschen und vor allem Kulturen zusammenkommen, gibt es oftmals auch Konfliktpotentiale. Man habe sich aber persönlich und als Gesellschaf aneinander gewöhnt und bei auftretenden Problemen kämen alle Beteiligten gemeinsam zusammen, um diese zu lösen, resümiert Kathrin Keller. Die Netzwerkbeauftragte für das Ehrenamt der Kreisverwaltung, Antoinette Malkewitz, ist Ansprechpartnerin für Kathrin Keller, ihre Kolleginnen und Kollegen sowie die Ehrenamtlichen im Kreis. Telefon: 06132/787-3320, Mail: malkewitz.antoinette@mainz-bingen.de .

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