Zur Eroeffnung spielte die Band „September Second“. Foto: Oliver Gehrig

KOSTHEIM–Das idyllisch in den Weinbergen gelegene Kostheimer Weingut Bacchus Speicher ist der ideale Ort, um die AKK-Kulturtage zu eröffnen. Das dachte sich das Organisatorinnen-Duo Claudia Bau und Ute Sixel, das zum Start der 22. AKK-Kulturtage mehr als 100 Kulturinteressierte bei strahlendem Sonnenschein im Kostheimer Weingut begrüßte. „Wir wünschen einen angenehmen Abend in diesem stimmungsvollen Ambiente“, sagte Claudia Bau zu Beginn zu den Gästen. Die 22. Auflage der beliebten Kulturreihe umfasst 43 Einzelveranstaltungen in allen drei Stadtteilen. Von Konzerten und Filmvorführungen über Lesungen und Ausstellungen bis zu Installationen, Rundgängen und Theateraufführungen ist für jeden Kulturfreund etwas dabei.

Das Organisatorinnen-Duo Ute Sixel und Claudia Bau eroeffnete die Kulturtage. Foto: Oliver Gehrig

„So etwas auf die Beine zu stellen, ist ein unglaubliches Stück Arbeit“, lobte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling. „Ich gratuliere zu den AKK-Kulturtagen, die ein wunderbarer Farbtupfer sind.“ Lob gab es auch vom Amöneburger Ortsvorsteher Rainer Meier: „Die Kulturtage haben einen hervorragenden Ruf, sodass es Spaß macht, diese vier Wochen zu genießen.“ Einen großen Dank an das Organisatorinnen-Duo richtete der Kostheimer Ortsvorsteher Stephan Lauer. Er machte auf das neu gestaltete Programmheft aufmerksam und warb: „Gehen Sie hin, die Künstler haben sich viel Arbeit gemacht.“

Im Kostheimer Weingut Bacchus Speicher starteten jetzt die 22. AKK-Kulturtage. Foto: Oliver Gehrig

Für den musikalischen Rahmen der Eröffnung sorgte die Jazz-Combo „September Second“ mit ruhigen Klängen. Es spielten Raja Mazumder (Bass), Jenia Gorelik (Piano) und Luca Bau (Drums). Im Anschluss stellte der Mainzer Künstler Michael Wolff seine Installation „Lichtfall“ vor Ort im Gewölbekeller des ehemaligen Wasserspeichers vor. Dabei bestand die Möglichkeit, Licht und Klang im Zusammenspiel zu erfahren. Die Laudatio hielt die Kunstjournalistin Dorothee Baer-Bogenschütz.

Teilen
Vorheriger ArtikelIm Bus gestürzt
Nächster ArtikelNeue Wege im Holzschnit
Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.