Start Blaulicht Um über 50000 Euro betrogen

Um über 50000 Euro betrogen

Erst der falsche Enkel, später ein vermeintlicher Einbrecher und letztendlich falsche Polizeibeamte – so wurde ein älteres Ehepaar um mehr als 50.000 Euro betrogen. Zunächst klingelte es bei dem über 80-jährigen Paar. Ein Mann fragte, ob er ein Zimmer mieten könnte. Dies verneinten die beiden. Kurz darauf klingelte das Telefon mit unterdrückter Nummer. In diesem Telefonat erklärte ein Mann, der sich als Ermittler der Polizei ausgab, dass der Besucher angeblich für Einbrüche in der Nähe verantwortlich ist und Polizeibeamte nun vorbeikämen, um Wertsachen und Barvermögen zu überprüfen. Tatsächlich erschien kurze Zeit später ein vermeintlicher Polizist. Er erschlich das Vertrauen des Ehepaares und gelangte so in die Wohnung. Dort ließ er sich Wertsachen und Bargeld zeigen, während er die erfundene Geschichte vermeintlicher Einbrüche in der Umgebung erzählte. Am Ende nahm der Täter ein hohe Summe Bargeld mit, um diese auf Spuren überprüfen zu lassen.

Das Bargeld würde aus den Einbrüchen stammen und die Täter hätten dies in der Wohnung des Paares deponiert. Bevor der Mann die Wohnung verließ, kündigte er den Besuch weiterer Polizisten zur Spurensicherung an. Erst als diese nach mehreren Stunden noch nicht erschienen, meldete sich das Paar bei der Polizei. Erst durch dieses Telefonat wurde die Tat bekannt. Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurde weiterhin bekannt, dass das Paar bereits vor Monaten von einem falschen Enkel angerufen wurden. Damals kam es zu keinem Schaden. Ob die beiden Taten in Zusammenhang stehen, ist nun Bestandteil der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei legt großen Wert auf die Information, dass durch die Polizei niemals nach Vermögenswerten gefragt wird. Solche Fragen sind erste Hinweise auf mögliche Betrüger. Wie in diesem Fall beschrieben, wechseln Betrüger zwischen verschiedenen Geschichten und Legenden.

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