Der Metternichhof in Nierstein ist Schauplatz des zweiten Niersteiner Geschichtsfestes. Foto: Veranstalter

NIERSTEIN – Mit dem Geschichtsfest gibt der Geschichtsverein Einblick in seine vielgestaltige Arbeit. Der Verein lädt zum 2. Geschichtsfest in den Metternichhof, dem ältesten Profanbauwerk Niersteins, ein. Das Fest startet am Sonntag, 8. September, um 11.30 Uhr mit der Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Hans-Peter Hexemer, und dem Grußwort des neuen Stadtbürgermeisters Jochen Schmitt im Metternichhof, Oberdorfstr. 6, und endet gegen 17 Uhr. Die Geschichte des Adelshofes kann bei den Führungen hautnah erlebt werden. Die neuesten Erkenntnisse dazu hat Susanne Bräckelmann zusammengetragen. Sie sind in dem neuen Sonderheft der Geschichtsblätter publiziert. Neben den Führungen – der Metternichhof ist nur zu besonderen Anlässen geöffnet – gibt es Ausstellungen zur Heimatgeschichte: „Schwabsburg und Nierstein wie es früher war“ beinhaltet Zeichnungen und Bilder des ehemaligen Schwabsburgers Martin Kuchler.

Im Geschichtsmobil des Instituts für geschichtliche Landeskunde kann Regionalgeschichte interaktiv entdeckt werden. Genauso wie die historische Entwicklung und Gestaltung von Wein-Etiketten als Ausdruck der jeweiligen Schwerpunkte und Designs. Freiheitsbäume und Banner erzählen von der Mainzer Republik 1792/93 und gegen 15.30 Uhr spielt und singt der Niersteiner Sänger und Vereinsmitglied Tobias Bieker Lieder aus der Geschichtsrevue „Fer en gude Freund habbe mer immer noch en bessere“. Beim geselligen Beisammensein mit regionalen Speisen und ausgewählten Getränken kann gemütlich über das Geschehene, Gesehene und Erlebte geplaudert werden. Die neue Sonderausgabe der Geschichtsblätter und andere ältere Ausgaben können erworben werden.

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